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2024-03-27Zeitschriftenartikel
Elterliches Belastungserleben, Unaufmerksamkeits‑/Hyperaktivitätssymptome und elternberichtete ADHS bei Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse aus der KiGGS-Studie
Neuperdt, Laura
Beyer, Ann-Kristin
Junker, Stephan
Mauz, Elvira
Hölling, Heike
Schlack, Robert
Hintergrund: Eine Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen geht mit elterlichen Belastungen einher. Umgekehrt sind psychosoziale Belastungen der Eltern mit dem Auftreten von Unaufmerksamkeits‑/Hyperaktivitätssymptomen (UHS) bei den Kindern assoziiert. In diesem Beitrag wird der Zusammenhang verschiedener Arten und des Umfangs elterlicher Belastungen mit UHS und einer elternberichteten ADHS-Diagnose der Kinder analysiert. Methodik: Auf Grundlage der Daten von n = 4596 Teilnehmenden der KiGGS-Kohorte (Welle 2: 2014–2017) wurden in einer querschnittlichen Analyse elterliche Belastungen in Zusammenhang mit UHS sowie einer elternberichteten ADHS-Diagnose der Kinder gebracht. Berichtet werden Häufigkeiten, Mittelwerte sowie für Geschlecht, Alter, sozioökonomischen Status und Migrationshintergrund adjustierte Beta-Koeffizienten und Odds Ratios. Ergebnisse: Einzeln betrachtet waren mehr elterliche Belastungsarten mit UHS assoziiert als mit einer ADHS-Diagnose. Multivariat betrachtet erwiesen sich finanzielle Sorgen und Erziehungsprobleme/Konflikte mit den Kindern als signifikante Prädiktoren sowohl für UHS als auch für eine ADHS-Diagnose des Kindes. 4 oder mehr elterliche Belastungen gingen zudem mit einer höheren Wahrscheinlichkeit sowohl für UHS als auch für eine ADHS-Diagnose einher. Diskussion: Finanzielle Belastungen und Erziehungsprobleme stellen relevante Belastungen der Eltern von Kindern mit UHS oder ADHS-Diagnose dar. Wechselbeziehungen zwischen elterlichen Belastungen und der ADHS eines Kindes sind anzunehmen. Maßnahmen zur familiären Entlastung können entweder auf eine Verbesserung der familiären Lage (Verhältnisprävention) oder des familiären Umgangs mit dem von ADHS betroffenen Kind (Verhaltensprävention) zielen.
 
Background: A child’s attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) is associated with strain for the parents. In turn, psychosocial parental strain is associated with higher probabilities for the occurrence of inattention/hyperactivity symptoms (IHS) in their children. The aim of this paper is to assess the association between parental strain, IHS, and a parent-reported ADHD diagnosis of the children. Methodology: Based on data from n = 4596 participants of the KiGGS cohort (wave 2: 2014–2017), the type and extent of parental strain was set in relation to IHS and an ADHD diagnosis of the child in cross-sectional analysis. Frequencies, means, beta coefficients, and odds ratios adjusted for sex, age, socioeconomic status, and migration background are reported. Results: In individual consideration, a greater number of parental strains were associated with IHS than with an ADHD diagnosis. In a multivariate analysis, financial worries and parenting problems/conflicts with the children were significant predictors of IHS and an ADHD diagnosis, respectively. In addition, four or more types of parental strain were associated with a higher likelihood of both IHS and an ADHD diagnosis. Discussion: Financial and child-rearing strain are relevant to parents of children with IHS and an ADHD diagnosis. Interrelationships between parental stress and a child’s IHS or an ADHD diagnosis can be assumed. To relieve their burden, prevention can either aim at improving the situation of ADHD-affected families or at improving the family’s handling of the child’s ADHD.
 
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