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2026-04-15Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14098
ARE-Wochenbericht des RKI KW15
15. Kalenderwoche (6.4. bis 12.4.2026)
Robert Koch-Institut
Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 15. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken und lag auf einem niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 15. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben und befand sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 15. KW 2026 in insgesamt 19 der 29 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (21 %), Adenoviren (17 %), Respiratorische Synzytialviren (RSV; 14 %) und humane Metapneumoviren (hMPV; 14 %). Influenza A- und B-Viren sowie SARS-CoV2 wurden in der 15. KW nicht nachgewiesen. Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 15. KW 2026 zurück und lag auf einem niedrigen Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zu 13 % RSV-, 2 % Influenza- und 1% COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 15. KW 2026 in vier der zehn eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter je eine Probe mit Influenza A-Viren, PIV, Rhinoviren und humanen saisonalen Coronaviren (hCoV). Die Zahlen der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-, COVID-19- und RSV-Fälle sind in der 15. Meldewoche (MW) weiter gesunken. Zusammengefasst für die 12. und 13. KW 2026 wurde unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien hauptsächlich die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 nachgewiesen. Zudem wurde die rekombinante Linie XFG sowie die Linie BA.3.2 nachgewiesen. Die RSV-Last im Abwasser ist weiterhin erhöht, zeigte aber in den letzten Wochen einen leicht sinkenden Trend. Die Werte der Influenza-Viruslast im Abwasser sind für Influenza A und B niedrig, auch die SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig. Aufgrund der Osterfeiertage können sich die syndromischen und virologischen Daten durch Nachmeldungen noch stärker verändern.
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MD5: a496d9cfd2ee3448ef00bea9cfcceda5
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DOI
10.25646/14098
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