Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesund-heit in Deutschland“ 2024
Beyer, Ann-Kristin
Yessimova, Dinara
Schlack, Robert
Neuhauser, Hannelore
Nübel, Julia
Hintergrund: Schlafstörungen können mit negativen Folgen für die Lebensqualität,
Funktionsfähigkeit und Gesundheit einhergehen. In diesem Beitrag wird die Verbreitung
von Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland im
Jahr 2024 untersucht.
Methode: Im Panel „Gesundheit in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts wurden
n = 27.038 Teilnehmende (51,1 % weiblich) zur Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen
in den letzten vier Wochen befragt. Die Analysen wurden nach
Geschlecht, Alter und Bildung stratifiziert.
Ergebnisse: Insgesamt gaben 16,3 % der Befragten Ein- und 31,7 % Durchschlafstörungen
an. Es bestehen Geschlechts-, Alters- und Bildungsunterschiede, wobei
sich höhere Prävalenzen insbesondere bei Frauen und Menschen aus der niedrigen
Bildungsgruppe zeigten.
Schlussfolgerungen: Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland berichtet Einoder
Durchschlafstörungen. Die Ergebnisse betonen die hohe Public-Health-Relevanz
von Problemen beim Ein- und Durchschlafen.
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