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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Bettina Rosner; Helen Bernard; Dirk Werber; Mirko Faber; Klaus Stark; Gérard Krause
Titel: Epidemiologie des EHEC O104:H4/HUS-Ausbruchs in Deutschland, Mai bis Juli 2011
Erschienen in: Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 6 (4) , 2011
S. 473-481
Verlag: Springer
Verlagshinweis: Bettina Rosner, Helen Bernard, Dirk Werber, Mirko Faber, Klaus Stark, Gérard Krause. Epidemiologie des EHEC O104:H4/HUS-Ausbruchs in Deutschland, Mai bis Juli 2011. (2011) Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, 6 (4), pp. 473-481.
Verlags-URL: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00003-011-0740-1
DOI: 10.1007/s00003-011-0740-1
Veröffentlichung auf edoc: 06.11.2012
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10027811)
Schlagwörter (ger): Shigatoxin-bildende Escherichia coli, (STEC)/enterohämorrhagische E. coli (EHEC), Krankheitsausbruch, Epidemiologische Studien, Sprossen
Schlagwörter (eng): Disease outbreak, Epidemiological studies, Sprouts
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Infektionsepidemiologie
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Abstract (ger):
Von Mai bis Juli 2011 ereignete sich vor allem in Norddeutschland der bisher größte Ausbruch von Infektionen durch enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) O104:H4 und von hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) mit insgesamt über 3.800 Erkrankten und 53 Todesfällen. Bei den Erkrankten handelte es sich überwiegend um Erwachsene. Dies steht im Gegensatz zu den in den Meldedaten der letzten Jahre beobachteten Erkrankungsfällen an EHEC-Gastroenteritis und HUS, als vor allem Kinder betroffen waren. Der Ausbruch begann, bezogen auf den Erkrankungsbeginn (Durchfallsymptomatik) der übermittelten Fälle, am 08. Mai 2011, gipfelte am 22. Mai und klang danach ab. Am 26. Juli 2011 wurde der Ausbruch vom Robert Koch-Institut (RKI) für beendet erklärt, da zu diesem Zeitpunkt drei Wochen lang keine neuen, offensichtlich dem Ausbruch zugehörigen Erkrankungsfälle übermittelt worden waren, die nach dem 4. Juli erkrankt waren. Epidemiologische Studien des RKI in Kooperation mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst von Ländern und Kommunen und Kliniken sowie Ermittlungen der Lebensmittelüberwachungsbehörden identifizierten mit großer Wahrscheinlichkeit kontaminierte Sprossen aus einem Gartenbaubetrieb in Niedersachsen bzw. importierte Bockshornkleesamen als Infektionsvehikel im Ausbruchsgeschehen. Die enge Kooperation der Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden ermöglichte die zeitnahe Aufklärung des Ausbruchsgeschehens.
Abstract (eng):
From May to July 2011 the largest outbreak of infections with enterohemorrhagic Escherichia coli (EHEC) O104:H4 and hemolytic uremic syndrome (HUS) reported to date with more than 3,800 diseased persons and 53 deaths occurred mainly in Northern Germany. Infections predominantly affected adults. This contrasts EHEC gastroenteritis and HUS surveillance data of previous years when mainly children where affected. In relation to disease onset (symptoms of diarrhea) of reported cases, the outbreak began on 8 May 2011, peaked on 22 May, and then subsided. On 26 July 2011, the outbreak was declared to be over by the Robert Koch Institute (RKI), because at this point in time new cases that were obviously associated with the outbreak and had a disease onset after 4 July had not been reported in the three previous weeks. Epidemiological studies of the RKI in cooperation with local and state public health authorities and hospitals as well as investigations by food safety authorities identified contaminated sprouts from producer A in Lower Saxony and, more specifically, imported fenugreek seeds used for sprout cultivation as the most likely vehicle of infection. Close cooperation between health and food safety authorities during the outbreak investigation was essential for solving the outbreak within a short timeframe.
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Generiert am 19.09.2017, 04:34:36