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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Ute Langen
Titel: Sensibilisierungsstatus bei Kindern und Jugendlichen mit Heuschnupfen und anderen atopischen Erkrankungen
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 55 (3) , 2012
S. 318-328
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00103-011-1440-9
DOI: 10.1007/s00103-011-1440-9
Veröffentlichung auf edoc: 05.03.2013
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10029530)
Schlagwörter (ger): KiGGS, Survey, Asthma bronchiale, Kinder und Jugendliche, Sensibilisierungsmuster
Schlagwörter (eng): Asthma, Children and adolescents, Sensitization pattern
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
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Abstract (ger):
Im vorliegenden Beitrag werden die Zusammenhänge zwischen bestehenden Sensibilisierungen gegen häufige Allergene (Mono- und Polysensibilisierungen, Höhe der IgE-Antikörperspiegel und IgE-Muster) und der Prävalenz von aktuell vorliegendem Heuschnupfen beziehungsweise von anderen atopischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen dargestellt. Die Analyse basiert auf Daten der KiGGS-Studie. Die Datenauswertungen erfolgten in SPSS mit Complex-samples-Methoden. Atopische Erkrankungen wurden in einem ärztlichen Interview erfragt, spezifische IgE-Antikörper ab dem Alter von drei Jahren mittels ImmunoCap®-Testsystem bestimmt. Die Prävalenz von Heuschnupfen und Polysensibilisierungen nimmt mit steigendem Lebensalter der Probanden signifikant zu, Jungen sind häufiger von Sensibilisierungen betroffen als Mädchen, Migranten seltener. Mit zunehmender Zahl an älteren Geschwistern sinkt die Prävalenz von Heuschnupfen und Sensibilisierungen signifikant, eine Atopie der Eltern erhöht sie. Es wurden unterschiedliche positive Beziehungen zwischen steigenden IgE-Antikörperspiegeln und dem Vorliegen von aktuellem Heuschnupfen identifiziert, besonders steil zeigt sich der Zusammenhang bei pflanzlichen Inhalationsallergenen und mit diesen kreuzreagierenden Nahrungsmittelallergenen. Bereits geringste spezifische IgE-Antikörperspiegel gegen nahezu alle getesteten Allergene korrelieren mit einer höheren Heuschnupfenprävalenz. Fazit: Die Studie gibt Hinweise darauf, dass die klinische Einstufung geringster IgE-Spiegel als „grenzwertig positiv“ diskutiert werden sollte, ebenso wie die Indikation zur Hyposensibilisierung.
Abstract (eng):
The dependencies between sensitization to common allergens (mono- and polysensitization, IgE level and patterns) and symptomatic hay fever and other atopic diseases, respectively, in children and adolescents are shown in this analysis. The evaluation was based on the KiGGS (“Kinder- und Jugendgesundheitssurvey”) study. Our analysis was performed using complex samples methods with SPSS. Participants were interviewed by a physician using a validated questionnaire asking for atopic diseases and symptoms. Specific IgE levels were measured from the age of 3 years on by using the ImmunoCap® test system. The prevalences of hay fever and polysensitizations both significantly increase with increasing age of the participants, while boys are more often affected than girls and migrants less often regarding sensitizations. Prevalence of hay fever decreases with increasing number of older siblings and increases with atopy of one or both parents. Different positive correlations between increasing IgE levels and hay fever were identified, the greatest association was observed with herbal inhalative allergens and cross-reacting food allergens. Lowest IgE levels to nearly all of the tested allergens show a positive correlation with hay fever prevalence. In conclusion, the study indicates that the clinical definition of the lowest positive IgE levels as “marginal” should be discussed as well as indications for specific immunotherapy.
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Generiert am 27.03.2017, 17:58:06