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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Ute Langen; Roma Schmitz; Henriette Steppuhn
Titel: Häufigkeit allergischer Erkrankungen in Deutschland – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 56 (5/6) , 2013
S. 698-706
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/journal/103
DOI: 10.1007/s00103-012-1652-7
Veröffentlichung auf edoc: 23.05.2013
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10030479)
Schlagwörter (ger): Asthma, Gesundheitssurvey, Erwachsene, Allergische Erkrankungen, bronchiale, Atopische Erkrankungen
Schlagwörter (eng): Health survey, Adults, Allergies, Asthma, Atopic diseases
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
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Abstract (ger):
In der ersten Welle der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) wurden aktuelle und bundesweit repräsentative Daten zum allergischen Krankheitsgeschehen von 7988 18- bis 79-Jährigen mittels computergestützter, ärztlicher Interviews erhoben. Demnach liegt die Lebenszeitprävalenz (LZP) für Asthma bronchiale bei 8,6%, Heuschnupfen bei 14,8%, Neurodermitis und Urtikaria bei jeweils 3,5%, Kontaktekzeme bei 8,1%, Nahrungsmittelallergien bei 4,7% und Insektengiftallergien bei 2,8%. Insgesamt ist bei einem knappen Drittel der Erwachsenen mindestens eine der genannten Allergien jemals ärztlich diagnostiziert worden. Aktuell leiden fast 20% an mindestens einer Allergie. Frauen sind generell häufiger betroffen als Männer und Jüngere häufiger als Ältere. Außerdem sind Allergien in den alten Bundesländern verbreiteter als in den neuen. Ein hoher sozioökonomischer Status und das Leben in Großstädten erhöhen ebenfalls die Krankheitshäufigkeit. Im 10-Jahres-Trend stieg die Asthmaprävalenz um knapp 3%, die Prävalenzen für Urtikaria und Kontaktekzeme sanken, die LZP für Heuschnupfen, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie blieb unverändert. Dadurch ist die Allergieprävalenz insgesamt von 32,7% auf 28,7% rückläufig.
Abstract (eng):
In the first wave of the “German Health Interview and Examination Survey for Adults” (DEGS1), up-to-date and representative data regarding allergic diseases in 7,988 18- to 79-year-old subjects living in Germany were collected using computer-assisted medical interviews. The study identified a lifetime prevalence of 8.6% for asthma, 14.8% for allergic rhinoconjunctivitis, 3.5% each for atopic dermatitis and urticaria, 8.1% for contact eczema, 4.7% for food allergies and 2.8% for insect venom allergies. Overall, nearly one third of adults in Germany have been diagnosed with at least one of the above-mentioned allergies during their lifetime by a physician. Currently, nearly 20% suffer from at least one allergic disease. Generally, women reported an allergic disease more frequently than men did and younger subjects more frequently than older ones. Additionally, allergies are more common in the former federal states of West Germany than in the former East German federal states. A high socioeconomic status and living in large cities both increase allergy risk. During the last 10 years, asthma prevalence increased about 3%, whereas the prevalence of urticaria and contact eczema declined. The lifetime prevalence of allergic rhinoconjunctivitis, atopic dermatitis and food allergies appeared unchanged. In total, allergy prevalence has declined from 32.7 to 28.7% over the past decade.
An English full-text version of this article is available at SpringerLink as supplemental.
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Generiert am 17.08.2017, 16:25:13