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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Hildtraud Knopf; Daniel Grams
Titel: Arzneimittelanwendung von Erwachsenen in Deutschland – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 56 (5/6) , 2013
S. 868-877
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/journal/103
DOI: 10.1007/s00103-013-1667-8
Veröffentlichung auf edoc: 23.05.2013
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10030597)
Schlagwörter (ger): Deutschland, Gesundheitssurvey, Arzneimittelgebrauch, Männer, Frauen
Schlagwörter (eng): Germany, Health survey, Medicine use, Men, Women
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
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Abstract (ger):
In der ersten Erhebungswelle der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, 2008–2011 (DEGS1), wird die aktuelle Arzneimittelanwendung in den letzten 7 Tagen vor der Untersuchung bei Erwachsenen (Alter: 18 bis 79 Jahre) durch ein standardisiertes ärztliches Interview erfasst. Etwa drei Viertel (74,7%) aller Männer und Frauen geben an, in diesem Zeitraum mindestens 1 Präparat angewendet zu haben. Bei den 70- bis 79-Jährigen ist die diesbezügliche Prävalenz am höchsten (Männer 94,9%; Frauen 96,3%). Bei Frauen findet sich mit 85,4% eine signifikant höhere Prävalenzrate als bei Männern (63,8%). Am häufigsten werden Präparate zur Behandlung des Herz-Kreislauf-Systems (Männer 27,2%; Frauen 29,5%) eingesetzt. Polypharmazie (Einnahme von 5 und mehr Präparaten) steigt mit zunehmendem Alter kontinuierlich an und wird – außer in der Gruppe der 70- bis 79-Jährigen – bei Frauen signifikant häufiger beobachtet als bei Männern. Von 20.084 erfassten Präparaten sind 71,8% vom Arzt verordnet, und 27,7% kommen über den Weg der Selbstmedikation zum Einsatz. Während sich für die Arzneimittelanwendung insgesamt keine sozialschichtspezifischen Unterschiede zeigen, ist für die Selbst- und verschriebene Medikation ein Sozialgradient zu erkennen. Die dargestellten Ergebnisse beschreiben wesentliche Eckpunkte des Arzneimittelgebrauchs repräsentativ für die Erwachsenenpopulation in Deutschland. Basierend auf der umfangreichen Datenbasis werden zukünftig durch vertiefende Analysen weitere Aspekte wie Ko- und Multimedikation thematisiert.
Abstract (eng):
The first wave of the German Health Interview and Examination Survey for Adults, 2008–2011 (DEGS1), assesses current medicine use among participating adults aged 18–79 years in the 7 days prior to the medical examination as part of a standardised interview. About three quarters (74.4%) of all men and women state that they used at least one preparation. Prevalence is highest among 70–79 year olds (men 94.9%; women 96.3%). Overall women have a significantlyhigher prevalence rate (85.4%) than men (63.8%). Preparations for the treatment of cardiovascular diseases are the most frequently used medicines (men 27.2%; women 29.5%). Polypharmacy (the use of 5 or more preparations) increases continuously with age and is observed significantly more often in women than in men in all age groups with the exception of the age group 70–79. Of the 20,084 recorded preparations, 71.8% are prescribed by a doctor and 27.7% are self-medicated. While there are no differences in overall medication linked to social status, a social gradient is observed in prescribed preparations and self-medication. The results presented here describe key indicators of medication use representative of the German adult population. Based on the extensive data of DEGS1, further analyses into aspects such as co- and multimedication will be addressed in the future.
An English full-text version of this article is available at SpringerLink as supplemental.
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Generiert am 20.10.2017, 07:39:23