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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Christina Poethko-Müller; Ruth Zimmermann; Osamah Hamouda; Mirko Faber; Klaus Stark; R. Stefan Ross; Michael Thamm
Titel: Die Seroepidemiologie der Hepatitis A, B und C in Deutschland – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 56 (5/6) , 2013
S. 707-715
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/journal/103
DOI: 10.1007/s00103-013-1673-x
Veröffentlichung auf edoc: 23.05.2013
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10030655)
Schlagwörter (ger): Gesundheitssurvey, Hepatitis C, Hepatitis B, Hepatitis A, Seroepidemiologie
Schlagwörter (eng): Health survey, Seroepidemiology
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung; Robert Koch-Institut, Infektionsepidemiologie
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Abstract (ger):
Die Daten aus der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) ermöglichen 10 Jahre nach der seroepidemiologischen Erhebung im „Bundes-Gesundheitssurvey 1998“ (BGS98) die Abschätzung der aktuellen Durchseuchung mit Hepatitis-A-, Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren und der Immunitätslage gegen Hepatitis A und B sowie diesbezüglicher zeitlicher Trends in der Bevölkerung. Die Seroprävalenz von Antikörpern gegen das Hepatitis-A-Virus beträgt 48,6%. Im Vergleich zu den Werten vor 10 Jahren liegt sie bei den 18- bis 39-Jährigen signifikant höher, bei den 50- bis 79-Jährigen dagegen signifikant niedriger. Das veränderte Muster in der altersabhängigen Seroprävalenz zeigt einen Rückgang der natürlichen Durchseuchung mit dem Hepatitis-A-Virus. Ein individueller Schutz vor Hepatitis A und eine gute Immunität auf Bevölkerungsebene sind daher nur durch Schutzimpfungen zu erreichen. 5,1% der Erwachsenen weisen Marker für eine Hepatitis-B-Virus-Infektion auf; dieser Wert ist signifikant niedriger als vor 10 Jahren. Bei 22,9% der Frauen und Männer kann auf eine durch Impfung hervorgerufene Immunität gegen Hepatitis B geschlossen werden. Dieser Anteil sinkt mit dem Alter, ist aber über alle Altersgruppen hinweg signifikant gestiegen. Es zeigen sich bereits deutliche Erfolge der seit 1995 allgemein empfohlenen Hepatitis-B-Impfung. Die Durchseuchung mit Hepatitis-C-Viren liegt bei 0,3%; damit gehört Deutschland weiterhin zu den Ländern mit einer diesbezüglich niedrigen Prävalenz.
Abstract (eng):
Ten years after seroepidemiological data were obtained in the German National Health Interview and Examination Survey 1998 (GNHIES98), German Health Interview and Examination Survey (DEGS1) data contribute to a population-based, representative surveillance of hepatitis A and B immunity and of the serological markers for hepatitis C in Germany. The prevalence of antibodies against the hepatitis A virus is 48.6%. In comparison to the situation 10 years ago, seroprevalence is significantly higher among 18- to 39-year-old adults and is significantly lower in those aged 50–79 years. The association between age and seroprevalence has changed, indicating a decrease in naturally acquired hepatitis A immunity. Individual and population immunity has to be achieved through vaccination. Prevalence of hepatitis B antibodies indicates that 5.1% of adults have been exposed to the virus, significantly fewer than 10 years ago (7.9%). Prevalence of hepatitis B surface antibodies indicates that 22.9% of adults have been vaccinated against hepatitis B. Vaccination coverage has increased in all age groups and is highest in the younger age groups. These positive trends can be attributed to the general recommendation since 1995 to vaccinate against hepatitis B. For hepatitis C, the prevalence of antibodies in the general population is 0.3%. Germany thus remains a low-HCV-endemic country.
An English full-text version of this article is available at SpringerLink as supplemental.
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Generiert am 23.05.2017, 05:53:14