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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): S. Klein; Irene Schöneberg; Gérard Krause
Titel: Vom Zwang zur Pockenschutzimpfung zum Nationalen Impfplan
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 55 (11-12) , 2012
S. 1512-1523
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00103-012-1539-7?LI=true
DOI: 10.1007/s00103-012-1539-7
Veröffentlichung auf edoc: 21.10.2013
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10033232)
Schlagwörter (ger): Impfwesen, Infektionsschutz, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Impfempfehlungen, Impfkommission
Schlagwörter (eng): Vaccination, Prevention and Control of Infectious Diseases, Public Health Authority, Vaccination Recommendations, Vaccination Commission, Health Care Service Legislation
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Infektionsepidemiologie
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Abstract (ger):
Im Deutschen Reich wurden Pockenschutzimpfungen staatlich organisiert. Eine reichsweite Impfpflicht wurde 1874 eingeführt, die in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis 1982/1983 fortgeführt wurde. Zuständig für Impfungen waren die 1935 gegründeten Gesundheitsämter. In der DDR wurde das Impfwesen straff organisiert: Man unternahm große Anstrengungen zur Erzielung hoher Impfquoten. Die diesbezüglichen Zuständigkeiten waren auf allen Ebenen und für jedes Lebensalter klar definiert. Während es zunächst nur regionale Impfpflichten gab, enthielt der spätere Impfkalender in Form einer Rechtsvorschrift nationale Pflichtimpfungen beispielsweise gegen Masern. Auch in der BRD bestanden zunächst auf Länderebene vereinzelte Impfpflichten. Mit Einführung des Bundes-Seuchengesetzes 1961 setzte man auf freiwillige Impfungen basierend auf Impfempfehlungen. Seit den 1980er-Jahren verlagerte sich die Durchführung von Impfungen zunehmend vom öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) hin zu den niedergelassenen Ärzten. Inzwischen impft der ÖGD überwiegend nur noch subsidiär und 2007 wurden Impfungen Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Länder entwickelten unlängst zur Förderung von Impfstrategien einen Nationalen Impfplan.
Abstract (eng):
In the German Reich, smallpox vaccinations were organized by the state. A mandatory vaccination throughout the empire was introduced in 1874, which was continued in the Federal Republic of Germany (FRG) and the German Democratic Republic (GDR) until 1982/1983. From 1935, health departments were responsible for vaccinations. In the GDR, immunization was tightly organized: The state made great efforts to achieve high vaccination rates. Responsibilities were clearly defined at all levels and for all ages. While vaccination was initially mandatory only at the regional level, the legally mandated immunization schedule later contained compulsory vaccinations, e.g., against measles. In the beginning there were mandatory vaccinations in the FRG at the Länder level. Since 1961, the Federal Epidemics Act has impeded obligatory vaccinations. Instead, voluntary vaccinations based on recommendations were stressed. Since the 1980s, vaccinations have been shifted from the public health service sector to office-based physicians. Today, public health authorities offer mainly supplementary vaccinations. In 2007, protective immunizations were introduced as compulsory benefits of the statutory health insurance (SHI). Recently, the German federal states developed a National Vaccination Plan to support immunization strategies.
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Generiert am 27.03.2017, 10:35:49