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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Antje Flieger; Martin Mielke; Erhard Tietze
Titel: Rolle der Erregersurveillance und -subtypisierung zur Ausbrucherkennung bei lebensmittelbedingten bakteriellen Infektionen – Sicht der Mikrobiologie – Ziele, Methoden und Perspektiven der Erregersubtypisierung
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 56 (1) , 2013
S. 42-46
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00103-012-1592-2
DOI: 10.1007/s00103-012-1592-2
Veröffentlichung auf edoc: 20.01.2014
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10034620)
Schlagwörter (ger): Lebensmittelbedingte Infektionen, Erregersubtypisierung, Salmonella enterica, Listeria monocytogenes, Enterohämorrhagische Escherichia coli
Schlagwörter (eng): EHEC, Food-borne infections, Pathogen subtyping, Salmonella enterica, Listeria monocytogenes, Enterohemorrhagic Escherichia coli
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Infektionskrankheiten / Erreger
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Abstract (ger):
Ziel der Erregersubtypisierung bei Ausbrüchen ist das Erkennen von Infektionsclustern durch Ermittlung klonaler Zusammenhänge bei Erregerisolaten. Darüber hinaus ist eine kontinuierliche, umfassende Subtypisierung von Erregerisolaten Voraussetzung für das frühzeitige Erkennen von Veränderungen in Erregerpopulationen, insbesondere von neuartigen Erregertypen. Die gegenwärtige Praxis in Deutschland wird beispielhaft für 3 wichtige Erreger von lebensmittelbedingten Infektionen (Salmonella enterica, Listeria monocytogenes und enterohämorrhagische Escherichia coli – EHEC) dargestellt. Eine Erregerfeintypisierung erfolgt in der Regel in spezialisierten Laboren. Ein kritischer Faktor für eine umfassende Erregersurveillance ist die repräsentative Gewinnung von Erregerisolaten. Salmonellen und L. monocytogenes werden in den primärdiagnostischen Laboratorien kulturell angezüchtet und Isolate in größerem Umfang zur Feintypisierung an entsprechende Referenzlaboratorien geschickt. Problematischer ist die Situation bei EHEC. In primärdiagnostischen Laboratorien werden nur selten Erreger angezüchtet, da der Shigatoxin(gen)-Nachweis zur Diagnose bzw. Meldung nach dem Infektionsschutzgesetz ausreicht. Für eine wirksame EHEC-Surveillance in Deutschland ist daher ein Konzept zur adäquaten Gewinnung von Erregerisolaten erforderlich.
Abstract (eng):
The recognition of infection clusters via determination of clonal relationships between pathogen isolates represents the major aim of pathogen subtyping during outbreaks. In addition, a continuing and comprehensive subtyping of pathogen isolates is a prerequisite for early recognition of changes within pathogen populations, especially of new pathogen types and variants. Here, in an exemplary manner, we outline the current practice in Germany for three important agents of food-borne infections, Salmonella enterica, Listeria monocytogenes and enterohemorrhagic Escherichia coli (EHEC). Pathogen subtyping is mostly performed in specialized laboratories. Collection of representative pathogen isolates is therefore critical for comprehensive pathogen surveillance. Salmonella and L. monocytogenes are usually isolated by sample culturing in primary diagnostic laboratories and a considerable number are sent to the respective reference laboratories for further subtyping. However, the current situation in terms of EHEC is problematic. As the detection of shiga toxin (or gene) is sufficient for diagnosis and case reporting, primary diagnostic laboratories actually rarely isolate EHEC; therefore, a concept for appropriate retrieval of isolates is needed to ensure effective EHEC surveillance in Germany.
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Generiert am 25.05.2017, 07:34:51