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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Petra Rattay; Anne Starker; Olga Domanska; Hans Butschalowsky; Johanna Gutsche; Panagiotis Kamtsiuris
Titel: Trends in der Inanspruchnahme ambulant-ärztlicher Leistungen im Kindes- und Jugendalter – Ergebnisse der KiGGS-Studie – Ein Vergleich von Basiserhebung und erster Folgebefragung (KiGGS Welle 1)
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 57 (7) , 2014
S. 878-891
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/article/10.1007/s00103-014-1989-1
DOI: 10.1007/s00103-014-1989-1
Veröffentlichung auf edoc: 20.06.2014
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10036658)
Schlagwörter (ger): Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS), Kinderarzt, Allgemeinmediziner, Kinderfrüherkennungsuntersuchungen, Versorgungsforschung
Schlagwörter (eng): German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS), Pediatrician, General practitioner, Health screening program for children, Health services research
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
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Abstract (ger):
Der vorliegende Beitrag liefert anhand der Daten aus 2 Erhebungswellen der KiGGS-Studie für Deutschland Trends zur Inanspruchnahme ambulant-ärztlicher Leistungen im Kindes- und Jugendalter (Bevölkerungsanteile, Odds Ratios). 2009 bis 2012 nahmen 91,9 % (95 %-KI: 91,1–92,7 %) der Kinder und Jugendlichen mindestens 1-mal innerhalb eines Jahres ambulant-ärztliche Leistungen in Anspruch. Eine Praxis für Kinder- und Jugendmedizin hatten 67,9 % (95 %-KI: 65,9–69,8 %) und eine Praxis für Allgemeinmedizin 34,1 % (95 %-KI: 31,6–36,3 %) der 0- bis 17-Jährigen in den letzten 12 Monaten aufgesucht. Während sich für die ambulant-ärztliche Versorgung insgesamt sowie für die Allgemeinmedizin keine Veränderung in der Inanspruchnahme im Vergleich zu 2003 bis 2006 findet, zeigt sich bei der Kinder- und Jugendmedizin ein signifikanter Anstieg um 8,7 %-Punkte. Dieser kann unter anderem durch eine in den letzten Jahren erfolgte Ausweitung kinder- und jugendärztlicher Leistungen erklärt werden (zusätzliche Impfungen und U-Untersuchungen). Ferner könnte er mit einer signifikant höheren Inanspruchnahme der Kinderfrüherkennungsuntersuchungen U3 bis U9 in Zusammenhang stehen, die sich insbesondere in den jüngeren Geburtskohorten sowie ab der U7 bei Kindern aus Familien mit niedrigem Sozialstatus messen lässt und vermutlich mit den in den letzten Jahren eingeführten Einladungs-, Erinnerungs- und Meldeverfahren zusammenhängt. Zeigten sich in der KiGGS-Basiserhebung bei der Teilnahme an U-Untersuchungen noch Stadt-Land-Unterschiede, so bestehen diese in KiGGS Welle 1 nicht mehr. Auch bei der Inanspruchnahme allgemein- und kinderärztlicher Leistungen haben sich Stadt-Land-Unterschiede verringert. Dennoch werden Kinder und Jugendliche weiterhin in ländlichen Gebieten in stärkerem Maße allgemeinmedizinisch versorgt als in städtischen.
Abstract (eng):
This article provides information on trends in the utilization of outpatient medical care in childhood and adolescence in Germany on the basis of data from two waves of the KiGGS study (prevalences and odds ratios). In the period 2009–2012, 91.9 % (95 % CI 91.1–92.7 %) of children and adolescents used outpatient medical services at least once a year. In the 12 months prior to the interview, 67.9 % (95 % CI 65.9–69.8 %) of the 0- to 17-year-olds consulted a pediatrician and 34.1 % (95 % CI 31.6–36.3 %) a general practitioner. Whereas there was no change in the use of either overall outpatient or general practice medical care compared to 2003–2006, a significant increase of 8.7 % points in the utilization of pediatricians was found. This could be explained by, among other factors, an expansion of pediatric services (additional vaccinations and health screening examinations) in recent years. It may also be related to a significantly greater participation in the health screening program in early childhood (U3-U9 examinations), which was seen especially when comparing the youngest birth cohorts and in children from families with low social status (from U7 onwards). The increased use of health screening examinations can probably be attributed to the invitation, reminding and reporting procedures that have been introduced in recent years. Whereas at KiGGS baseline urban-rural differences in participation in health screening examinations could be seen, these were no longer apparent in KiGGS Wave 1. Similarly, differences between rural and urban regions in the use of general and pediatric medical services have also diminished. Nevertheless, currently children and young people in rural areas use outpatient general medical care to a greater extent than those in urban areas.
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Generiert am 24.11.2017, 00:53:14