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Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz

Publikationsart: Veröffentlichter Artikel oder Aufsatz
Autor(en): Gianni Varnaccia; Anke-Christine Saß; Alexander Rommel
Titel: Das Unfallgeschehen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 57 (6) , 2014
S. 613-620
Verlag: Springer
Verlags-URL: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00103-014-1962-z
DOI: 10.1007/s00103-014-1962-z
Veröffentlichung auf edoc: 28.05.2015
Status: published
Volltext: pdf (urn:nbn:de:0257-10039548)
Schlagwörter (ger): Gesundheitssurvey, Kinder, Jugendliche, Unfälle, Verletzungen
Schlagwörter (eng): Children, Adolescents, Health survey, Accidents, Wounds and injuries
Vorhaben/Arbeitsgruppe: Robert Koch-Institut, Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
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Abstract (ger):
Kinder und Jugendliche haben im Vergleich zu Erwachsenen ein besonders hohes Risiko, Unfallverletzungen zu erleiden. Um Unfallverletzungen vorzubeugen, sind detaillierte Kenntnisse über das gesamte Unfallgeschehen und über die Determinanten von Unfallverletzungen notwendig. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Daten zu Unfällen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Laut dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS-Basiserhebung) des Robert Koch-Instituts (RKI) erleiden in Deutschland etwa 15,3 % der Kinder und Jugendlichen (1 bis 17 Jahre) pro Jahr mindestens eine Unfallverletzung. Die meisten Unfälle (60,7 %) ereignen sich zu Hause oder bei Freizeitbeschäftigungen. In Bildungs- und Betreuungseinrichtungen registrierte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) im Jahr 2011 über 1,4 Mio. Unfälle. Die amtliche Verkehrsunfallstatistik zählte im gleichen Jahr mehr als 50.000 minderjährige Verkehrsunfallopfer. Die Krankenhausdiagnosestatistik erfasste im Jahr 2011 insgesamt 260.534 stationäre Behandlungsfälle aufgrund von Verletzungen und Vergiftungen bei Kindern und Jugendlichen. Alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich in allen Datenquellen. Jungen sind häufiger von Unfallverletzungen betroffen als Mädchen. Im Jugendalter erleiden sie mehr Unfälle als im Kleinkind- und Grundschulalter. Bei jungen Kindern ereignen sich Unfälle hauptsächlich zu Hause, bei Jugendlichen zunehmend im Verkehr oder bei Freizeitbeschäftigungen. Es gibt zahlreiche Initiativen in Deutschland, die sich der Prävention von Unfällen bei Kindern und Jugendlichen widmen. Die Ableitung zielgruppenspezifischer Präventionsmaßnahmen wird durch die unterschiedlichen methodischen Zugänge der verfügbaren Datenquellen erschwert.
Abstract (eng):
Compared to adults, children and adolescents run a considerably higher risk of suffering unintentional injuries (UI). To prevent UI, detailed knowledge of the overall accident occurrence and the determinants of UI is needed. This article gives an overview of the data sources covering the occurrence of UI among children and adolescents in Germany. According to the Robert Koch Institute’s German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS), approximately 15.3 % of children and adolescents (1–17 years) in Germany suffer at least one UI within 12 months. Most accidents (60.7 %) occur at home or during leisure-time activities. In 2011, the German Statutory Accident Insurance (DGUV) registered more than 1.4 million accidents among children in day-care facilities and students in educational institutions. According to official statistics, in the same year, more than 50,000 children and adolescents were injured in traffic accidents. Moreover, the Federal Statistical Office registered 260,534 hospital admissions due to injuries and poisonings among children and adolescents. All data sources revealed age- and sex-specific differences. Boys suffer UI more frequently than girls do and they show higher injury rates in adolescence than during childhood. While UI among children mostly happen at home, road traffic and leisure-time accidents increase in occurrence during adolescence. In Germany, there are numerous initiatives dedicated to the prevention of UI in children and adolescents. The creation of target group-specific prevention measures is complicated by the fact that the methodological approaches of existing data sources differ considerably.
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Generiert am 19.10.2017, 04:30:22