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<updated>2026-05-07T11:53:37Z</updated>
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<title>Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland – Status Quo</title>
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<updated>2026-05-05T07:57:24Z</updated>
<published>2026-05-05T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland – Status Quo
Fuchs, Judith; Hoebel, Jens; Jordan, Susanne; Koschollek, Carmen; Loss, Julika; Neuhauser, Hanne; Nowossadeck, Enno; Schlack, Robert; Thißen, Martin
Der Bericht stellt aktuelle Erkenntnisse zur Pflegebedürftigkeit und zu Einschränkungen in der funktionalen Gesundheit zusammen.&#13;
&#13;
1.&#13;
Im Jahr 2023 erhielten 6,8 % der Menschen in Deutschland Leistungen aus der Pflegeversicherung (5,9 % ambulant und 1,0 % stationär). Der Anteil der Pflegebedürftigen ist seit 1999 kontinuierlich gestiegen, was fast ausschließlich den ambulanten Bereich betrifft.&#13;
2.&#13;
Der demografische Wandel wird, geschätzt auf Basis der derzeitigen Bevölkerungszusammensetzung, zu einem substanziellen Anstieg (geschätzt 30 %) der Pflegebedürftigen führen, während gleichzeitig die Ressourcen in der professionellen Pflege unter Druck geraten.&#13;
3.&#13;
Vorboten für Pflegebedürftigkeit sind nicht nur Krankheiten, sondern auch funktionale Einschränkungen. Letztere sind in Deutschland weit verbreitet, insbesondere unter Älteren. So berichteten 38 % der Erwachsenen über Einschränkungen bei alltäglichen Tätigkeiten in den letzten 6 Monaten, 16 % der Erwachsenen Gedächtnisverschlechterungen. Bei den ab 65-Jährigen leiden 65 % unter Multimorbidität, 23 % gaben an, im letzten Jahr mindestens einmal gestürzt zu sein.&#13;
4.&#13;
Ungleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen: Frauen sowie Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Gruppen und mit Migrationsgeschichte sind signifikant häufiger von gesundheitlichen und funktionalen Einschränkungen betroffen. Physische und psychosoziale Belastungen in Alltag und Beruf, von denen sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonders betroffen sind, erhöhen die Risiken für eine Vielzahl chronischer Erkrankungen und frühe Pflegebedürftigkeit.&#13;
5.&#13;
Pflege wird überwiegend von An- und Zugehörigen erbracht. Um ihre Situation zu beleuchten, werden neue bundesweite Daten aus der Jahreserhebung 2024 des Panels „Gesundheit in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts berichtet. 12,7 % der Frauen und 7,9 % der Männer leisten Pflege für An- und Zugehörige, im Folgenden auch als informelle Pflege bezeichnet.&#13;
6.&#13;
Ein Drittel der pflegenden An- und Zugehörigen gibt an, sich stark oder sehr stark belastet zu fühlen. Sie berichten im Vergleich zu Personen, die keine Pflege leisten, häufiger chronische Erkrankungen, einen eingeschränkten Gesundheitszustand, schlechte Schlafqualität, Erschöpfung oder zeigen eine depressive Symptomatik.&#13;
7.&#13;
Bei der Entwicklung von Pflegebedürftigkeit kommt es maßgeblich auf die sozialen Rahmenbedingungen an. Soziale Unterstützung (erfahren von 37,3 % der Erwachsenen) kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Allerdings fühlen sich 19,2 % der über 65-Jährigen einsam.&#13;
8.&#13;
Ansatzpunkt für Prävention sind verhaltensbezogene Risikofaktoren für chronische Erkrankungen, die ihrerseits zu Auftreten und Voranschreiten von Pflegebedürftigkeit führen können. Etwa drei Viertel der Älteren bewegen sich nicht ausreichend, essen weniger als die empfohlene Menge an Obst und Gemüse, bzw. sind übergewichtig. Hier ist viel Raum für Ausbau vor allem gesundheitspolitischer und struktureller Maßnahmen.&#13;
9.&#13;
81 % der Menschen in Deutschland weisen in Befragungen eine geringe allgemeine Gesundheitskompetenz auf, was gesundheitsförderliches Handeln im Alltag erschweren kann.
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<dc:date>2026-05-05T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Abstracts from the Workshop on Vancomycin-resistant  Enterococcus (VRE) 2026</title>
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<updated>2026-04-10T12:42:04Z</updated>
<published>2026-04-10T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Abstracts from the Workshop on Vancomycin-resistant  Enterococcus (VRE) 2026
Robert Koch-Institut
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<dc:date>2026-04-10T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Rahmenkonzept Ebolafieber - Vorbereitung auf Maßnahmen in Deutschland</title>
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<name>Robert Koch-Institut</name>
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<updated>2026-04-10T05:57:25Z</updated>
<published>2024-04-09T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Rahmenkonzept Ebolafieber - Vorbereitung auf Maßnahmen in Deutschland
Robert Koch-Institut
Das Rahmenkonzept Ebolafieber wurde erstmals 2014 aus Anlass des Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika&#13;
erstellt unter Mitwirkung von und in Abstimmung mit den Obersten und Oberen Landesgesundheitsbehörden,&#13;
dem Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS), der Deutschen Gesellschaft für&#13;
Infektiologie (DGI), der Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit&#13;
e.V. (DTG), der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), der Gesellschaft&#13;
für Virologie (GfV), der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV), dem&#13;
Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dem&#13;
Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene&#13;
Erreger (STAKOB), dem Nationalen Referenzzentrum für tropische Infektionserreger am Bernhard-&#13;
Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg (BNITM) und dem Konsiliarlabor für Filoviren am&#13;
Institut für Virologie der Universität Marburg. Es wurde 2024 anlässlich eines Marburgfieber-Ausbruches&#13;
in Ruanda auf Marburgfieber erweitert.
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<dc:date>2024-04-09T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Methodenhandbuch zu institutionellen Lernprozessen: Planung, Durchführung und Nachbereitung von Intra- und After-Action-Reviews während und nach epidemisch bedeutsamen Lagen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst</title>
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<name>Robert Koch-Institut</name>
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<updated>2026-03-30T16:57:22Z</updated>
<published>2026-02-04T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Methodenhandbuch zu institutionellen Lernprozessen: Planung, Durchführung und Nachbereitung von Intra- und After-Action-Reviews während und nach epidemisch bedeutsamen Lagen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst
Robert Koch-Institut
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