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<title>Öffentliches Verzeichnis über bewilligte Anträge auf Nutzung von Krebsregisterdaten</title>
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<subtitle>Öffentliches Verzeichnis über bewilligte Anträge auf Nutzung von Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) durch Dritte zu Forschungszwecken nach § 9 Absatz 1 BKRG: In dem Verzeichnis ist für jeden bewilligten Antrag Folgendes angegeben: 1. Name und Anschrift des Datenempfängers, 2. Titel des Forschungsvorhabens sowie eine kurze Beschreibung des Forschungsvorhabens und des mit dem Forschungsvorhaben verfolgten Forschungsziels, 3. nach der Veröffentlichung von Ergebnissen eine kurze Ergebnisdarstellung oder Verweise auf die Pub-likationen, die auf den Ergebnissen des Forschungsvorhabens beruhen, 4. Kalenderjahr der Entscheidung über den Antrag. Mit Zustimmung der Datenempfänger können nach §9 Abs 2 weitere sachliche Angaben zum Forschungsvorhaben in das Verzeichnis aufgenommen werden. Weitere personenbezogene Angaben dürfen nur mit Einwilligung der betroffenen Personen in das Verzeichnis aufgenommen werden.</subtitle>
<id>http://edoc.rki.de/176904/8317</id>
<updated>2026-05-30T06:17:47Z</updated>
<dc:date>2026-05-30T06:17:47Z</dc:date>
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<title>Metastasierungsmuster bei Early-Onset Colorectal Cancer - Implikationen und zukünftige klinische Strategien</title>
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<name>Universitätsklinikum Würzburg, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-,  Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie</name>
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<updated>2026-05-21T13:50:45Z</updated>
<published>2026-05-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Metastasierungsmuster bei Early-Onset Colorectal Cancer - Implikationen und zukünftige klinische Strategien
Universitätsklinikum Würzburg, Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-,  Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie
Die Inzidenz des kolorektalen Karzinoms bei jüngeren Patienten (&lt;50 Jahren) ist weltweit steigend mit Hinweisen für ein aggressiveren Verlauf und erhöhte Mortalitätsraten. Daten aus Deutschland gibt es hierzu nur vereinzelt. Ziel der beantragten Daten ist es, Inzidenz und Prävalenz von kolorektalen Metastasen bei jüngeren Patienten (&gt;50 Jahren) mit der von älteren Patienten zu vergleichen (&gt;50 Jahren). Gleichzeitig sollen Zeitpunkt der Metastasierung nach Primätumordiagnose sowie die Lokalisation der Metastasierung (Lokal, Peritoneum, Leber, Lunge) in den unterschiedlichen Altersgruppen analysiert und verglichen werden. Mit Hilfe der Ergebnisse soll untersucht werden, ob bei jüngeren Patienten möglicherweise andere multimodale Therapie- und Nachsorgestrategien zu wählen sind als dies bisher der Fall war.
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<dc:date>2026-05-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren unter Berücksichtigung der HPV-Impfung – eine Analyse auf Basis von bevölkerungsbezogenen Krebsregisterdaten</title>
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<name>Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie</name>
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<updated>2026-05-21T13:48:00Z</updated>
<published>2026-05-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren unter Berücksichtigung der HPV-Impfung – eine Analyse auf Basis von bevölkerungsbezogenen Krebsregisterdaten
Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Für zwei thematisch eng miteinander verbundene Fragestellungen sollen bevölkerungsbezogene Krebsregisterdaten verwendet werden. Beide Projekte basieren auf identischen Datenquellen und untersuchen alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren in Deutschland.&#13;
Im ersten Teilprojekt stehen die zeitlichen Entwicklungen von Fallzahlen, Inzidenz und Mortalität gynäkologischer Tumoren, insbesondere bei jüngeren Altersgruppen, im Fokus. Die DKR-Arbeitsgruppe ALSTER wertet altersspezifische Trends bei jüngeren Erwachsenen in Deutschland aus. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe sollen in diesem Projekt die zeitlichen Entwicklungen der Krebsneuerkrankungen und Todesfälle für gynäkologische Tumoren bei Personen unter 50 Jahren analysiert werden. Dafür sollen für jede Entität Trendanalysen durchgeführt werden.  &#13;
Das zweite Projekt ist als Update einer früheren Untersuchung konzipiert und analysiert anhand der aktuellsten Daten Effekte der HPV-Impfung auf die Inzidenz HPV-assoziierter Tumoren, insbesondere des Zervixkarzinoms. Dabei sollen altersspezifische Inzidenzraten für impfberechtigte Altersgruppen über die letzten 20 Jahre ausgewertet werden.
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<dc:date>2026-05-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Medizinischer Nutzen der zusätzlichen Resektion synchroner Lebermetastasen beim Pankreaskarzinom</title>
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<name>Medizinische Hochschule Brandenburg CAMPUS GmbH</name>
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<updated>2026-05-05T07:57:15Z</updated>
<published>2026-04-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Medizinischer Nutzen der zusätzlichen Resektion synchroner Lebermetastasen beim Pankreaskarzinom
Medizinische Hochschule Brandenburg CAMPUS GmbH
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Evaluation des Überlebens von Patient:innen mit Pankreaskarzinom und simultanen Lebermetastasen, bei denen eine gleichzeitige Resektion von Primärtumor und Metastasen durchgeführt wurde. Hintergrund ist die bislang begrenzte Evidenz aus überwiegend monozentrischen Studien, die einen potenziellen Überlebensvorteil bei selektionierten Patient:innen mit oligometastatischer Erkrankung vermuten lassen. Mithilfe der bevölkerungsbasierten Daten des klinischen Krebsregisters sollen erstmals bundesweit belastbare Aussagen zur Prognose dieser Patientengruppe getroffen werden. Primär wird untersucht, ob das Überleben nach simultaner Resektion von Pankreastumor und Lebermetastasen nicht schlechter ist als nach alleiniger Pankreasresektion. Darüber hinaus wird das Überleben mit nicht-operativ behandelten Patientinnen und Patienten im Stadium IV mit Lebermetastasen verglichen. Zur Reduktion von Verzerrungen ist der Einsatz von Propensity-Score-Matching unter Berücksichtigung relevanter Kovariablen wie Alter, Geschlecht, ECOG-Status, Tumorstadium und Systemtherapie vorgesehen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Einfluss perioperativer Systemtherapien (präoperativ, postoperativ oder kombiniert) auf das Überleben.&#13;
&#13;
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Analyse des Überlebens von Patient:innen mit Pankreas-karzinom und simultanen Lebermetastasen nach kombinierter Resektion von Primärtumor und Metastasen. Als primäre analytische Endpunkte werden das absolute Überleben nach 1 und 3 Jahren, sowie das mediane Gesamtüberleben definiert. Sekundäre Endpunkte umfassen den Vergleich des Überlebens mit Kontrollgruppen ohne Metastasen sowie mit nicht operativ behandelten Patientinnen und Patienten im Stadium IV. Zudem soll der Einfluss perioperativer Systemtherapien (präoperativ, postoperativ oder kombiniert) auf die Überlebensendpunkte untersucht werden. Weitere Analysen betreffen chirurgische Faktoren wie anatomische versus nicht-anatomische Leberresektionen. Zur Minimierung von Confounding-Effekten werden multivariate Analysen und Propensity-Score-Matching unter Berücksichtigung relevanter Patienten- und Tumorcharakteristika durchgeführt.
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<dc:date>2026-04-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Behandlungsrealität des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms in Deutschland: Eine populationsbasierte Analyse auf Grundlage von Krebsregisterdaten</title>
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<name>Institut für Pharmakoökonomie und Arzneimittellogistik e.V. Wismar (IPAM)</name>
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<updated>2026-04-24T14:28:51Z</updated>
<published>2026-03-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Behandlungsrealität des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms in Deutschland: Eine populationsbasierte Analyse auf Grundlage von Krebsregisterdaten
Institut für Pharmakoökonomie und Arzneimittellogistik e.V. Wismar (IPAM)
Das Harnblasenkarzinom stellt weltweit eine erhebliche gesundheitliche und ökonomische Belastung dar. Zentrale Risikofaktoren sind Rauchen und berufsbedingte Expositionen; weitere mögliche Einflüsse umfassen Ernährung, Mikrobiom, genetisch-exogene Interaktionen, Dieselabgase und frühere Beckenbestrahlung. Während die Inzidenz global überwiegend rückläufig ist, zeigt Europa eine gegenläufige Entwicklung mit steigenden Erkrankungsraten bei Männern und Frauen. In Deutschland nahm die altersstandardisierte Inzidenz 2018 insbesondere bei Frauen weiter zu.&#13;
Etwa 75 % der Tumoren werden initial als nicht-muskelinvasives Harnblasenkarzinom (NMIBC) diagnostiziert, das klinisch heterogen ist und ein variables Risiko für Rezidiv und Progression zum muskelinvasiven Harnblasenkarzinom (MIBC) aufweist. Das MIBC ist mit einer deutlich schlechteren Prognose, höherem Metastasierungsrisiko und erhöhter Mortalität verbunden.&#13;
Die Therapie des MIBC hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt, wobei ältere Patient:innen mit häufigen Komorbiditäten eine Herausforderung für die Übertragbarkeit von Studiendaten in die klinische Praxis darstellen. Etablierte Therapieoptionen sind die radikale Zystektomie mit perioperativer Systemtherapie sowie die trimodale Therapie.&#13;
Standard für cisplatin-geeignete Patient:innen mit nicht-metastasiertem MIBC ist eine cisplatinbasierte neoadjuvante Chemotherapie gefolgt von radikaler Zystektomie. Ergänzend haben Immuncheckpoint-Inhibitoren Einzug in die perioperative Therapie gehalten: Nivolumab ist adjuvant bei ausgewählten Hochrisikopatient:innen zugelassen, und Durvalumab kann seit 2025 perioperativ unabhängig vom PD-L1-Status eingesetzt werden.&#13;
Da jedoch 50–60 % der Patient:innen als cisplatin-ungeeignet gelten und die neoadjuvante Chemotherapie auch bei geeigneten Patient:innen nur begrenzt angewendet wird, bleibt ein großer Anteil ohne neoadjuvante Systemtherapie. Gleichzeitig führt die rasche Weiterentwicklung immunonkologischer Ansätze zu einer Erweiterung, aber auch zu einer zunehmenden Komplexität der Therapieentscheidungen im klinischen Alltag.&#13;
Vor diesem Hintergrund ist eine umfassende Beschreibung der aktuellen Behandlungsrealität von besonderer Relevanz. Insbesondere fehlen für Deutschland populationsbasierte Analysen, die den Einsatz unterschiedlicher Therapieansätze beim MIBC, einschließlich neoadjuvanter Systemtherapie, alleiniger Operation und weiterer multimodaler Konzepte, systematisch abbilden und mit klinischen Outcomes in Beziehung setzen. Darüber hinaus ist eine detaillierte Charakterisierung der Patient:innenpopulationen innerhalb der jeweiligen Therapiegruppen erforderlich, um potenzielle Selektionsmechanismen, Unterschiede im Risikoprofil sowie deren Einfluss auf die beobachteten Outcomes besser zu verstehen.&#13;
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Primäres Ziel der Studie ist die Beschreibung der Real-World-Behandlungsmuster bei Patient:innen mit MIBC in Deutschland. Hierzu zählen insbesondere die Verteilung und Sequenzierung der eingesetzten Therapieansätze, einschließlich der Häufigkeit neoadjuvanter Systemtherapie, primärer operativer Behandlungen sowie weiterer multimodaler Therapiekonzepte im Versorgungsalltag.&#13;
&#13;
Die sekundären Ziele der Studie umfassen:&#13;
1. Beschreibung und Vergleich von Patient:innen-, Tumor- und Behandlungscharakteristika bei Patient:innen mit neoadjuvanter Systemtherapie und ohne neoadjuvante Systemtherapie (unterteilt in Patient:innen mit adjuvanter Systemtherapie und Patient:innen ohne jedwede perioperative Systemtherapie), zur Identifikation potenzieller Unterschiede im klinischen Profil und möglicher Selektionsmechanismen.&#13;
2. Vergleich klinischer Outcomes zwischen den unterschiedlichen Behandlungsstrategien, insbesondere im Hinblick auf das Gesamtüberleben; weitere Endpunkte (i.e., progressionsfreies Überleben) werden explorativ analysiert, sofern diese in den Krebsregisterdaten valide verfügbar sind.
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<dc:date>2026-03-01T00:00:00Z</dc:date>
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