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<title>Epidemiologisches Bulletin - Einzelartikel</title>
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<dc:date>2026-11-07T08:02:29Z</dc:date>
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<title>Epidemiologie und Resistenzlage der Gonorrhö in Deutschland, 2025</title>
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<description>Epidemiologie und Resistenzlage der Gonorrhö in Deutschland, 2025
Selb, Regina; Klaper, Kathleen; Tlapák, Hana; Buder, Susanne; Bremer, Viviane; Heuer, Dagmar; Jansen, Klaus
Seit Einführung der Meldepflicht für Nachweise von Neisseria gonorrhoeae (NG) mit verminderter Empfindlichkeit gegenüber Azithromycin, Cefixim oder Ceftriaxon im Jahr 2020 wurde ein kontinuierlicher Anstieg der Meldefälle beobachtet (2024: 1.112 Fälle, 2025: 1.337 Fälle). Dies könnte auf einen tatsächlichen Anstieg der Fälle mit verminderter Empfindlichkeit oder auch auf den generellen Anstieg von NG-Infektionen bei ggf. gleichbleibenden Anteilen resistenter Isolate zurückgeführt werden. Wie in den Vorjahren betraf 2025 der größte Anteil von Fällen Männer (90,0 %). Unter den männlichen Fällen wurden heterosexuelle Übertragung und Übertragung über sexuelle Kontakte zwischen Männern etwa gleich häufig angegeben. Bei genitalen bzw. urethralen Infektionen sowie bei Infektionen des weiblichen Beckens ist es wichtig, dass eine Erregeridentifikation durchgeführt wird. Um die Versorgung mit wirksamen Antibiotika in Zukunft sicherzustellen, ist es zudem essenziell, den Anteil durchgeführter Empfindlichkeitstestungen zu erhöhen.; Epidemiology and resistance profile of gonorrhoea in Germany in 2025&#13;
Since the introduction of mandatory reporting of Neisseria gonorrhoeae (NG) isolates with reduced susceptibility to azithromycin, cefixime or ceftriaxone in 2020, a continuous increase in reported cases has been observed (2024: 1,112 cases; 2025: 1,337 cases). This could reflect an actual increase in cases with reduced susceptibility or the overall rise in NG infections, potentially with the proportion of resistant isolates remaining unchanged. As in previous years, the majority of cases in 2025 occurred in men (90.0%). Among male cases, heterosexual transmission and transmission through sexual contact between men were reported with approximately equal frequency. For genital or urethral infections, as well as pelvic infections in women, it is important to identify the causative pathogen. To ensure the future availability of effective antibiotics, it is also essential to increase the proportion of susceptibility tests carried out.
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<dc:date>2026-11-05T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Fachliche Anwendungshinweise zur  Masern-Postexpositionsprophylaxe bei Risikopersonen</title>
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<description>Fachliche Anwendungshinweise zur  Masern-Postexpositionsprophylaxe bei Risikopersonen
Robert Koch-Institut
Bei der Gabe von Immunglobulinen zur Verhinderung von Masern handelt es sich um eine Notfallmaßnahme. Sie ist indiziert für ungeschützte Personen mit hohem Komplikationsrisiko, für die eine aktive Immunisierung kontraindiziert ist und die Kontakt zu einem Masern-Erkrankten in der Ansteckungsphase hatten. Da das interventionelle Zeitfenster nach der Exposition kurz ist, muss die Indikation zur Immunglobulingabe so schnell wie möglich nach Kontakt erfolgen. Die STIKO empfiehlt bei kontraindizierter aktiver Immunisierung nach Masernexposition innerhalb von 6 Tagen eine passive Immunisierung mit Immunglobulinen für folgende ungeschützte Personen mit hohem Komplikationsrisiko: 1. Säuglinge im Alter von &lt; 6 Monaten, 2. empfängliche Schwangere und 3. immundefiziente Patienten. Im Epidemiologischen Bulletin 2/2017 gibt die STIKO detaillierte Hinweise zur Indikationsstellung und Durchführung der Postexpositionsprophylaxe (PEP) von Masern. Dabei geht sie auch auf den Sonderfall der Masern-PEP bei Säuglingen im Alter von 6 – 10 Monaten ein.
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<dc:date>2017-01-12T00:00:00Z</dc:date>
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<title>RKI-Ratgeber Malaria</title>
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<description>RKI-Ratgeber Malaria
Robert Koch-Institut
Malaria ist eine der bedeutendsten parasitären Infektionskrankheiten weltweit. Trotz erheblicher Fortschritte bei Prävention und Bekämpfung verursacht sie weiterhin eine hohe Krankheitslast: Nach WHO-Schätzungen erkrankten 2024 weltweit ca. 282 Mio. Menschen daran, rund 610.000 verstarben. In Deutschland tritt Malaria überwiegend als importierte Infektionskrankheit auf. Zwischen 2023 und 2025 wurden gemäß IfSG jährlich ca. 900 – 1.000 Fälle und insgesamt 12 Todesfälle erfasst. Seit 2023 wurden10 Fälle von in Deutschland erworbener Malaria registriert. Es ist daher entscheidend, bei jeder fieberhaften Erkrankung nach Aufenthalt in einem Gebiet mit Malariaübertragung differenzialdiagnostisch an Malaria zu denken und unverzüglich eine entsprechende Diagnostik zu veranlassen. In bestimmten Konstellationen sollte eine Malaria auch ohne entsprechende Reiseanamnese in Betracht gezogen werden.; RKI guideline to malaria&#13;
Malaria is one of the major parasitic infectious diseases worldwide. Despite considerable progress in prevention and control, malaria continues to cause a substantial burden of disease: according to estimates by the WHO, approximately 282 million people worldwide contracted malaria in 2024, and around 610,000 died. In Germany, malaria occurs predominantly as an imported infectious disease. Between 2023 and 2025, approximately 900–1,000 malaria cases were reported annually under the mandatory notification requirements of the IfSG, with a total of 12 deaths recorded during this period. Since 2023 10 cases of malaria contracted in Germany have been recorded. It is therefore essential to consider malaria in the differential diagnosis of any febrile illness following a stay in an area with malaria transmission and to initiate appropriate testing without delay. Under certain circumstances, malaria should also be considered in the differential diagnosis even in the absence of a relevant travel history.
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<dc:date>2026-10-29T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Erster humaner Erkrankungsfall mit Shamonda-Virus-Infektion in Frankreich</title>
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<description>Erster humaner Erkrankungsfall mit Shamonda-Virus-Infektion in Frankreich
Burdi, Sofia; Bourqain, Daniel; Frank, Christina; Rosner, Bettina; Wilking, Hendrik
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<dc:date>2026-10-29T00:00:00Z</dc:date>
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