<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns="http://purl.org/rss/1.0/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel rdf:about="http://edoc.rki.de/176904/53">
<title>Forschungsdaten</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/53</link>
<description/>
<items>
<rdf:Seq>
<rdf:li rdf:resource="http://edoc.rki.de/176904/13656"/>
<rdf:li rdf:resource="http://edoc.rki.de/176904/13603"/>
<rdf:li rdf:resource="http://edoc.rki.de/176904/12718.2"/>
<rdf:li rdf:resource="http://edoc.rki.de/176904/13516"/>
</rdf:Seq>
</items>
<dc:date>2026-04-26T09:30:28Z</dc:date>
</channel>
<item rdf:about="http://edoc.rki.de/176904/13656">
<title>Behandlungsrealität des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms in Deutschland: Eine populationsbasierte Analyse auf Grundlage von Krebsregisterdaten</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/13656</link>
<description>Behandlungsrealität des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms in Deutschland: Eine populationsbasierte Analyse auf Grundlage von Krebsregisterdaten
Institut für Pharmakoökonomie und Arzneimittellogistik e.V. Wismar (IPAM)
Das Harnblasenkarzinom stellt weltweit eine erhebliche gesundheitliche und ökonomische Belastung dar. Zentrale Risikofaktoren sind Rauchen und berufsbedingte Expositionen; weitere mögliche Einflüsse umfassen Ernährung, Mikrobiom, genetisch-exogene Interaktionen, Dieselabgase und frühere Beckenbestrahlung. Während die Inzidenz global überwiegend rückläufig ist, zeigt Europa eine gegenläufige Entwicklung mit steigenden Erkrankungsraten bei Männern und Frauen. In Deutschland nahm die altersstandardisierte Inzidenz 2018 insbesondere bei Frauen weiter zu.&#13;
Etwa 75 % der Tumoren werden initial als nicht-muskelinvasives Harnblasenkarzinom (NMIBC) diagnostiziert, das klinisch heterogen ist und ein variables Risiko für Rezidiv und Progression zum muskelinvasiven Harnblasenkarzinom (MIBC) aufweist. Das MIBC ist mit einer deutlich schlechteren Prognose, höherem Metastasierungsrisiko und erhöhter Mortalität verbunden.&#13;
Die Therapie des MIBC hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt, wobei ältere Patient:innen mit häufigen Komorbiditäten eine Herausforderung für die Übertragbarkeit von Studiendaten in die klinische Praxis darstellen. Etablierte Therapieoptionen sind die radikale Zystektomie mit perioperativer Systemtherapie sowie die trimodale Therapie.&#13;
Standard für cisplatin-geeignete Patient:innen mit nicht-metastasiertem MIBC ist eine cisplatinbasierte neoadjuvante Chemotherapie gefolgt von radikaler Zystektomie. Ergänzend haben Immuncheckpoint-Inhibitoren Einzug in die perioperative Therapie gehalten: Nivolumab ist adjuvant bei ausgewählten Hochrisikopatient:innen zugelassen, und Durvalumab kann seit 2025 perioperativ unabhängig vom PD-L1-Status eingesetzt werden.&#13;
Da jedoch 50–60 % der Patient:innen als cisplatin-ungeeignet gelten und die neoadjuvante Chemotherapie auch bei geeigneten Patient:innen nur begrenzt angewendet wird, bleibt ein großer Anteil ohne neoadjuvante Systemtherapie. Gleichzeitig führt die rasche Weiterentwicklung immunonkologischer Ansätze zu einer Erweiterung, aber auch zu einer zunehmenden Komplexität der Therapieentscheidungen im klinischen Alltag.&#13;
Vor diesem Hintergrund ist eine umfassende Beschreibung der aktuellen Behandlungsrealität von besonderer Relevanz. Insbesondere fehlen für Deutschland populationsbasierte Analysen, die den Einsatz unterschiedlicher Therapieansätze beim MIBC, einschließlich neoadjuvanter Systemtherapie, alleiniger Operation und weiterer multimodaler Konzepte, systematisch abbilden und mit klinischen Outcomes in Beziehung setzen. Darüber hinaus ist eine detaillierte Charakterisierung der Patient:innenpopulationen innerhalb der jeweiligen Therapiegruppen erforderlich, um potenzielle Selektionsmechanismen, Unterschiede im Risikoprofil sowie deren Einfluss auf die beobachteten Outcomes besser zu verstehen.&#13;
&#13;
Primäres Ziel der Studie ist die Beschreibung der Real-World-Behandlungsmuster bei Patient:innen mit MIBC in Deutschland. Hierzu zählen insbesondere die Verteilung und Sequenzierung der eingesetzten Therapieansätze, einschließlich der Häufigkeit neoadjuvanter Systemtherapie, primärer operativer Behandlungen sowie weiterer multimodaler Therapiekonzepte im Versorgungsalltag.&#13;
&#13;
Die sekundären Ziele der Studie umfassen:&#13;
1. Beschreibung und Vergleich von Patient:innen-, Tumor- und Behandlungscharakteristika bei Patient:innen mit neoadjuvanter Systemtherapie und ohne neoadjuvante Systemtherapie (unterteilt in Patient:innen mit adjuvanter Systemtherapie und Patient:innen ohne jedwede perioperative Systemtherapie), zur Identifikation potenzieller Unterschiede im klinischen Profil und möglicher Selektionsmechanismen.&#13;
2. Vergleich klinischer Outcomes zwischen den unterschiedlichen Behandlungsstrategien, insbesondere im Hinblick auf das Gesamtüberleben; weitere Endpunkte (i.e., progressionsfreies Überleben) werden explorativ analysiert, sofern diese in den Krebsregisterdaten valide verfügbar sind.
</description>
<dc:date>2026-03-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item rdf:about="http://edoc.rki.de/176904/13603">
<title>Wirksamkeit eines Chemotherapie-Regimewechsels bei primärer Therapieresistenz in der neoadjuvanten Behandlung des pankreatischen Adenokarzinoms</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/13603</link>
<description>Wirksamkeit eines Chemotherapie-Regimewechsels bei primärer Therapieresistenz in der neoadjuvanten Behandlung des pankreatischen Adenokarzinoms
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität
Forschungsbeschreibung: &#13;
Ziel des Forschungsvorhabens ist eine explorative Analyse der onkologischen Behandlungsergebnisse von Patientinnen und Patienten mit borderline-resektablem oder lokal fortgeschrittenem pankreatischen Adenokarzinom, die eine neoadjuvante Chemotherapie erhalten haben. Im Fokus steht dabei die Frage, ob und in welchem Ausmaß ein Wechsel des initialen Chemotherapieregimes bei unzureichendem Therapieansprechen, Krankheitsprogression oder therapiebedingter Toxizität die Resektabilitätsrate und das onkologische Outcome beeinflusst. Diese Analyse soll dazu beitragen, potenzielle Vorteile eines Regimewechsels sowie relevante klinische und biologische Einflussfaktoren zu identifizieren&#13;
&#13;
Forschungsziel:&#13;
Das primäre Ziel des Vorschungsvorhabens besteht im Vergleich der R0-Resektionsraten von Patientinnen und Patienten mit beziehungsweise ohne wechsel des Therapieregimes bei Therapieresistenz einer primären neoadjuvanten Chemotherapie bei lokal fortgeschrittenem oder Borderline-resektablem Adenokarzinom des Pankreas.&#13;
&#13;
Zielparameter:&#13;
Primärer Endpunkt:&#13;
• R0 Resektionsrate nach neoadjuvanter Therapie&#13;
Sekundäre Endpunkte:&#13;
• Gesamt-Resektionsraten&#13;
• Overall Survival, OS&#13;
• Stadiumsstratifizierte Überlebensraten (nach UICC)&#13;
• Rezidivhäufigkeit und rezidivfreies Überleben&#13;
• 30-Tage- und 90-Tage-Mortalität
</description>
<dc:date>2026-02-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item rdf:about="http://edoc.rki.de/176904/12718.2">
<title>Veränderung des Gesamtüberlebens von Patienten mit Nierenzellkarzinoms (Erweiterung des Diagnosezeitraums bis 1999 einschließlich Datenaktualisierung bis 2023)</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/12718.2</link>
<description>Veränderung des Gesamtüberlebens von Patienten mit Nierenzellkarzinoms (Erweiterung des Diagnosezeitraums bis 1999 einschließlich Datenaktualisierung bis 2023)
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Klinik und Poliklinik für Urologie
Die Therapie des Nierenzellkarzinoms hat sich sowohl im lokal fortgeschrittenen als auch metastasierten Stadium in den letzten Jahren durch die Einführung neuer OP-Techniken und Behandlungsregime deutlich verändert. Wissenschaftlich sollte sich daher die Überlebensdauer deutlich verbessert haben. Daher wollen wir anhand des Diagnosejahres und des individuellen Überlebens die Verbesserung dieser Therapie in der Praxis überprüfen.&#13;
&#13;
Ziel der geplanten Arbeit ist der Vergleich des relativen und absoluten Gesamtüberlebens bei Patienten mit Nierenzellkarzinom in Deutschland anhand der Daten des RKI-Krebsregisters. Subgruppenanalysen werden stratifiziert nach Alter bei Erstdiagnose, TNM-Stadium, Grading.&#13;
Zur multivariaten Analyse dienen Alter bei Erstdiagnose, TNM-Stadium, Grading und das Diagnosejahr.&#13;
Hierbei soll die Frage geklärt werden, ob es in den letzten Jahren eine Veränderung des relativen und absoluten Gesamtüberlebens und des Tumorspezifischen Überlebens gibt.; Die Therapie des Nierenzellkarzinoms hat sich sowohl im lokal fortgeschrittenen als auch metastasierten Stadium in den letzten Jahren durch die Einführung neuer OP-Techniken und Behandlungsregime deutlich verändert. Wissenschaftlich sollte sich daher die Überlebensdauer deutlich verbessert haben. Daher wollen wir anhand des Diagnosejahres und des individuellen Überlebens die Verbesserung dieser Therapie in der Praxis überprüfen.&#13;
&#13;
Ziel der geplanten Arbeit ist der Vergleich des relativen und absoluten Gesamtüberlebens bei Patienten mit Nierenzellkarzinom in Deutschland anhand der Daten des RKI-Krebsregisters. Subgruppenanalysen werden stratifiziert nach Alter bei Erstdiagnose, TNM-Stadium, Grading.&#13;
Zur multivariaten Analyse dienen Alter bei Erstdiagnose, TNM-Stadium, Grading und das Diagnosejahr.&#13;
Hierbei soll die Frage geklärt werden, ob es in den letzten Jahren eine Veränderung des relativen und absoluten Gesamtüberlebens gibt.&#13;
&#13;
* Die Erweiterung des Datensatzes bis 1999 wird für die Berechnung relativer und absoluter Überlebensraten und für die Berechnung des tumorspezifischen Überlebens benötigt.
</description>
<dc:date>2025-11-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item rdf:about="http://edoc.rki.de/176904/13516">
<title>Incidence and prevalence of NET and NEC in Germany: a retrospective cancer registry analysis</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/13516</link>
<description>Incidence and prevalence of NET and NEC in Germany: a retrospective cancer registry analysis
Ipsen Pharma GmbH
Little is known about the current incidence and prevalence of neuroendocrine tumors (NET) and neuroendicrone carcinomas (NEC) in Germany, especially for lung-NET. Reported data is outdated or based on extrapolations, partly from other countries. No comprehensive epidemiology, especially on lung-NET is available for Germany. &#13;
To close this gap, we plan to use data from the German center for cancer registry (Zentrum für Krebsregisterdaten, ZfKD) based on Landeskrebsregister, an extensive sample of newly diagnosed cancer cases in Germany to estimate incidence and prevalence. This study will establish the incidence rates and prevalence of NET and NEC in Germany and furthermore establish the epidemiology in histological subgroups of the respective patients including lung-NET.&#13;
&#13;
Primary Study Objectives: To estimate the annual incidence rate of NET in Germany in 2019, 2020, 2021, 2022 and 2023
</description>
<dc:date>2025-06-01T00:00:00Z</dc:date>
</item>
</rdf:RDF>
