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<title>Öffentliches Verzeichnis über bewilligte Anträge auf Nutzung von Krebsregisterdaten</title>
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<description>Öffentliches Verzeichnis über bewilligte Anträge auf Nutzung von Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) durch Dritte zu Forschungszwecken nach § 9 Absatz 1 BKRG: In dem Verzeichnis ist für jeden bewilligten Antrag Folgendes angegeben: 1. Name und Anschrift des Datenempfängers, 2. Titel des Forschungsvorhabens sowie eine kurze Beschreibung des Forschungsvorhabens und des mit dem Forschungsvorhaben verfolgten Forschungsziels, 3. nach der Veröffentlichung von Ergebnissen eine kurze Ergebnisdarstellung oder Verweise auf die Pub-likationen, die auf den Ergebnissen des Forschungsvorhabens beruhen, 4. Kalenderjahr der Entscheidung über den Antrag. Mit Zustimmung der Datenempfänger können nach §9 Abs 2 weitere sachliche Angaben zum Forschungsvorhaben in das Verzeichnis aufgenommen werden. Weitere personenbezogene Angaben dürfen nur mit Einwilligung der betroffenen Personen in das Verzeichnis aufgenommen werden.</description>
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<dc:date>2026-07-10T19:49:14Z</dc:date>
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<title>Socioeconomic Inequalities in Oral Cancer in Germany, Incidence, Mortality and Survival (Datenaktualisierung einschließlich Diagnosjahr 2024)</title>
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<description>Socioeconomic Inequalities in Oral Cancer in Germany, Incidence, Mortality and Survival (Datenaktualisierung einschließlich Diagnosjahr 2024)
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Mit bundesweiten Krebsregisterdaten des ZfKD untersuchen wir Inzidenz und Überleben von Mundhöhlenkrebs (ICD-10-GM C00–C06) in Deutschland im Zeitraum 2009–2022. Im Fokus steht der Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Deprivation des Wohnortes (GISD) und der Verteilung sowie den Überlebenswahrscheinlichkeiten dieser Tumoren. Ziel ist es, sozial bedingte Unterschiede in der Epidemiologie von Mundhöhlenkrebs zu beschreiben.&#13;
&#13;
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, (1) alters- und geschlechtsstandardisierte Inzidenzraten von Mundhöhlenkrebs (ICD-10-GM C00–C06) nach Deprivationsniveau des Wohnortes für den Zeitraum 2009–2022 zu schätzen und regionale Unterschiede zu beschreiben sowie (2) das Gesamt- und relative 5-Jahres-Überleben von Patientinnen und Patienten mit Mundhöhlenkrebs nach sozioökonomischer Deprivation des Wohnortes zu bestimmen.; Mit bundesweiten Krebsregisterdaten des ZfKD untersuchen wir Inzidenz und Überleben von Mundhöhlenkrebs (ICD-10-GM C00–C06) in Deutschland im Zeitraum 2009–2024. Im Fokus steht der Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Deprivation des Wohnortes (GISD) und der Verteilung sowie den Überlebenswahrscheinlichkeiten dieser Tumoren. Ziel ist es, sozial bedingte Unterschiede in der Epidemiologie von Mundhöhlenkrebs zu beschreiben.&#13;
&#13;
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, (1) alters- und geschlechtsstandardisierte Inzidenzraten von Mundhöhlenkrebs (ICD-10-GM C00–C06) nach Deprivationsniveau des Wohnortes für den Zeitraum 2009–2022 zu schätzen und regionale Unterschiede zu beschreiben sowie (2) das Gesamt- und relative 5-Jahres-Überleben von Patientinnen und Patienten mit Mundhöhlenkrebs nach sozioökonomischer Deprivation des Wohnortes zu bestimmen.
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<dc:date>2026-06-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren unter Berücksichtigung der HPV-Impfung – eine Analyse auf Basis von bevölkerungsbezogenen Krebsregisterdaten (Datenaktualisierung einschließlich Diagnosejahr 2024)</title>
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<description>Alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren unter Berücksichtigung der HPV-Impfung – eine Analyse auf Basis von bevölkerungsbezogenen Krebsregisterdaten (Datenaktualisierung einschließlich Diagnosejahr 2024)
Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Für zwei thematisch eng miteinander verbundene Fragestellungen sollen bevölkerungsbezogene Krebsregisterdaten verwendet werden. Beide Projekte basieren auf identischen Datenquellen und untersuchen alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren in Deutschland.&#13;
Im ersten Teilprojekt stehen die zeitlichen Entwicklungen von Fallzahlen, Inzidenz und Mortalität gynäkologischer Tumoren, insbesondere bei jüngeren Altersgruppen, im Fokus. Die DKR-Arbeitsgruppe ALSTER wertet altersspezifische Trends bei jüngeren Erwachsenen in Deutschland aus. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe sollen in diesem Projekt die zeitlichen Entwicklungen der Krebsneuerkrankungen und Todesfälle für gynäkologische Tumoren bei Personen unter 50 Jahren analysiert werden. Dafür sollen für jede Entität Trendanalysen durchgeführt werden.  &#13;
Das zweite Projekt ist als Update einer früheren Untersuchung konzipiert und analysiert anhand der aktuellsten Daten Effekte der HPV-Impfung auf die Inzidenz HPV-assoziierter Tumoren, insbesondere des Zervixkarzinoms. Dabei sollen altersspezifische Inzidenzraten für impfberechtigte Altersgruppen über die letzten 20 Jahre ausgewertet werden.; Für zwei thematisch eng miteinander verbundene Fragestellungen sollen bevölkerungsbezogene Krebsregisterdaten verwendet werden. Beide Projekte basieren auf identischen Datenquellen und untersuchen alters- und zeitabhängige Trends gynäkologischer Tumoren in Deutschland.&#13;
Im ersten Teilprojekt stehen die zeitlichen Entwicklungen von Fallzahlen, Inzidenz und Mortalität gynäkologischer Tumoren, insbesondere bei jüngeren Altersgruppen, im Fokus. Die DKR-Arbeitsgruppe ALSTER wertet altersspezifische Trends bei jüngeren Erwachsenen in Deutschland aus. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe sollen in diesem Projekt die zeitlichen Entwicklungen der Krebsneuerkrankungen und Todesfälle für gynäkologische Tumoren bei Personen unter 50 Jahren analysiert werden. Dafür sollen für jede Entität Trendanalysen durchgeführt werden.  &#13;
Das zweite Projekt ist als Update einer früheren Untersuchung konzipiert und analysiert anhand der aktuellsten Daten Effekte der HPV-Impfung auf die Inzidenz HPV-assoziierter Tumoren, insbesondere des Zervixkarzinoms. Dabei sollen altersspezifische Inzidenzraten für impfberechtigte Altersgruppen über die letzten 20 Jahre ausgewertet werden. &#13;
&#13;
In dem ersten Teilprojekt werden zeitliche Trends von gynäkologischen Tumoren bei Frauen unter 50 Jahren analysiert. Dafür sollen altersspezifische Fallzahlen, Inzidenzraten und Mortalitätsraten berechnet und über die Diagnosejahre dargestellt werden. Über den gesamten Beobachtungszeitraum sollen zudem absolute und relative Änderungsraten berechnet werden sowie jährliche prozentuale Änderungsraten aus Joinpoint-Modellen. Diese Analysen werden stratifiziert nach Entität, Dignität und passenden Entitätsspezifischen Altersgruppen. Außerdem sollen diese Ergebnisse mit Trends von Personen über 50 Jahren verglichen werden.&#13;
Im zweiten Teilprojekt werden zeitliche Trends von HPV-assoziierten Zervixkarzinomen analysiert. Dafür sollen neben altersspezifischen Inzidenzraten auch Trendanalysen mittels Joinpoint-Modellen durchgeführt werden. Um Effekte der HPV-Impfung abzuschätzen werden Perioden- und Kohorteneffekte mittels Age-Period-Cohort Analysen berechnet.
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<dc:date>2026-07-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Krebsregistrierung und ICD-11</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/13779</link>
<description>Krebsregistrierung und ICD-11
Universitätsklinikum Essen, Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE)
Für die Verwendung von Forschungsdaten im Allgemeinen sowie für die Krebsregistrierung im Besonderen stellt die Einführung der 11. Revision der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) eine große Herausforderung dar. Während die Krebsarten derzeit über eine Kombination von Kodiersystemen klassiert werden, verspricht die ICD-11 eine Komplettlösung. Zudem ist vor allem das Kapitel zu Neubildungen durch erhebliche Veränderungen in der Struktur geprägt. Eine wissenschaftlich-methodische Bearbeitung wichtiger Fragestellungen zur Umstellung der Kodierung von Krebsarten von ICD-10 WHO und ICD-O auf die ICD-11 ist daher zur Vorbereitung auf einen Einsatz bei der Krebsregistrierung sowie zur Vorbereitung auf einen breitflächigen Einsatz bei der Kodierung bösartiger Tumore entscheidend. In diesem Projekt soll für die im Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) auftretenden Kombinationen der Kodiersysteme eine Übertragung in die ICD-11 vorgenommen und bewertet werden. Über die Häufigkeit, mit der die Kombinationen in der Krebsregistrierung auftreten, lässt sich das Ausmaß von ggf. identifizierten Verwerfungen abschätzen. Im Nebenschluss der Bearbeitung bilden sich eine Überleitungstabelle sowie ein Regelwerk, welche für Längsschnittanalysen und Mappingprojekte genutzt werden können. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu Metadaten als Teil der Forschungsinfrastruktur geleistet. Auch wenn Morbidität und Mortalität ein auf Krebserkrankungen und die Krebsregistrierung beschränktes Vorhaben rechtfertigen, sind aus dem Projekt Erkenntnisse zu wissenschaftlich-methodischen Fragestellungen in anderen Erkrankungsfeldern und Anwendungsbereichen zu erwarten.
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<dc:date>2026-07-01T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://edoc.rki.de/176904/13773">
<title>Untersuchung des Risikos, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, seit Einführung der HPV-Impfung</title>
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<description>Untersuchung des Risikos, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, seit Einführung der HPV-Impfung
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e. V.
Zeigt sich seit Einführung der HPV-Impfung 2007 ein signifikanter Rückgang der bundesweiten und bundeslandspezifischen Inzidenzraten von Zervixkarzinomen und Carcinoma in situ (CIS) der Zervix in der Altersgruppe der 17- bis 31- jährigen Frauen? &#13;
Die Analyse der Inzidenzraten und Tumoreigenschaften (insbesondere der Stadienverteilung und Histologie) von Zervixkarzinomen und CIS der Zervix in der Altersgruppe der 17- bis 31-Jährigen kann potenzielle Impfeffekte sichtbar machen und somit als evidenzbasierte Grundlage zur Motivierung junger Menschen für eine HPV-Impfung dienen.&#13;
Grieger et al. konnten für die ersten geimpften Geburtsjahrgänge bereits eine Senkung der Inzidenz für ausgewählte Bundesländer feststellen [1]. Stübs et al. zeigen in ihrer epidemiologischen Untersuchung zum Zervixkarzinom eine Verschiebung der Tumorcharakteristika (Stadien, Grading, Histologie) deutschlandweit [2,3].  &#13;
&#13;
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, für die ersten HPV-geimpften Frauen in Deutschland die Fallzahlsenkung und damit die mögliche Risikosenkung im jungen Erwachsenenalter anhand der aufgetretenen Zervixkarzinome und CIS der Zervix, insbesondere im Vergleich zu den regionalen Impfquoten, darzustellen. Die Schutzimpfungsrichtlinie hat die Impfung gegen HPV zum 31.07.2007 aufgenommen. Im Jahr 2007 bis 2014 galt die Empfehlung zur Impfung für 12 bis 17-jährige Frauen [4]. Der mögliche Verzerrungseffekt durch die Corona-Pandemie wird in den Diagnosejahren ab 2020 mitberücksichtigt. Dabei wird betrachtet, wie stark sich die Fallzahlen in den Jahren 2020-2022 verändern. Zur statistischen Berücksichtigung der Coronapandemie werden die geplanten Analysen und Modelle jeweils mit und ohne die Jahre 2020-2022 berechnet und miteinander verglichen.&#13;
Im Rahmen der Analyse werden junge Frauen betrachtet, bei denen eine Diagnosestellung im Alter zwischen 17 und 31 Jahren erfolgte. Dabei werden zwei Geburtskohorten miteinander verglichen. Die Interventionskohorte umfasst Frauen, welche zwischen 1992 und 1994 geboren wurden. Diese Frauen wurden zwischen 2009 und 2011 17 Jahre alt und hatten demnach die Chance, die HPV-Impfung zu erhalten. Die Kontrollgruppe umfasst Frauen der Geburtsjahre 1987 bis 1989, für die gemäß Schutzimpfungsrichtlinie des G-BA keine Impfmöglichkeit zu Lasten der GKV bestand. Für die Kontrollgruppe wird angenommen, dass keine Impfung vorliegt. Die Kohorten werden jeweils für einen Zeitraum von 14 bis 16 Jahren beobachtet. Betrachtet wird die Interventionsgruppe für die Diagnosejahre 2009 bis 2023 und die Kontrollgruppe für die Diagnosejahre 2004 bis 2018.&#13;
Die Kohorten werden hinsichtlich bundesweiter und bundeslandspezifischer Inzidenzraten (Bevölkerungsbezug) pro 100.000 Frauen untersucht. Die bundeslandspezifischen Inzidenzraten werden im Vergleich mit den durch die KV-Impfsurveillance und durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) auf Basis der AOK-Abrechnungsdaten erfassten kumulativen regionalen Impfquoten [5] mittels MMRM-Modell betrachtet und die Verteilung der Tumorcharakteristika (insbesondere Stadien, Grading, Histologie) der Kohorten verglichen. Der lineare Zusammenhang zischen Inzidenz und Impfrate wird geprüft und bei Bedarf die Daten über eine Linkfunktion angepasst. Die mögliche Verzerrung der Ergebnisse in Bundesländern mit einer nicht vollständigen Dokumentation der Tumorfälle (&lt;90%) [4] wird dabei mit betrachtet. Die Inzidenzraten der Kohorten werden mittels Join-Point-Regression auf einen möglichen absteigenden Trend der Inzidenzen untersucht. Zusätzlich soll mittels des e-Values mit dem Effektmaß des Risk Ratios untersucht werden, wie stark der Zusammenhang  des Anteils der Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchung mit der Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs sein müsste, damit der beobachtete Effekt durch die Impfung aufgehoben wird. Neben der Impfung hat auch das Gebärmutterhalskrebsscreening einen Einfluss auf die Fallzahl von Gebärmutterhalskrebs [6,7]. Da nur Daten zur Impfung und den Fallzahlen zur Verfügung stehen und das Screening beide Kohorten beeinflusst [8], soll der Einfluss des Screenings ebenfalls theoretisch untersucht werden. Sollte im MMRM-Modell ein Einfluss der Impfung auf die Fallzahl identifiziert werden, wird mittels e-Value geprüft, wie groß der Einfluss der Vorsorgeuntersuchung (unbeobachteter Effekt) sein müsste, um diesen Einfluss aufzuheben.  Zusätzlich ist anzunehmen, dass Menschen, die sich impfen lassen, auch tendenziell häufiger zum Screening gehen [9, 10]. Heißt, das Screening beeinflusst sowohl die Impfrate als auch die Inzidenz.
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