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<title>Habilitationsschriften</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/52</link>
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<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:50:14 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-21T08:50:14Z</dc:date>
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<title>Arboviral Encephalitis – Epidemiology, Diagnostics and Surveillance in the Face of Changing Environments</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/5351</link>
<description>Arboviral Encephalitis – Epidemiology, Diagnostics and Surveillance in the Face of Changing Environments
Mantke, Oliver Donoso
The habilitation thesis focuses on arbovirus-induced disease of the central nervous system,  with emphasis on those agents important and emerging in Europe, by giving an overview of  their epidemiology, diagnostics, and surveillance. These are: West Nile virus (WNV),  Toscana virus (TOSV), and tick-borne encephalitis virus (TBEV). The published studies  selected are all part of activities within the European Network for Diagnostics of ‘Imported’  Viral Diseases (ENIVD) and/or the German Consultant Laboratory for Tick-borne encephalitis  and further flaviviruses.
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<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2011-01-20T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Untersuchungen zur Diagnostik und Risikobewertung von  emerging und re-emerging Orthopockenviren in Deutschland</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/5350</link>
<description>Untersuchungen zur Diagnostik und Risikobewertung von  emerging und re-emerging Orthopockenviren in Deutschland
Nitsche, Andreas
Orthopockenviren können Infektionen in Tieren und Menschen mit entweder einem sehr engen Wirtsspektrum oder einem breiten Wirtsspektrum hervorrufen. So infizierte das Variola-Virus ausschließlich den Menschen, während von anderen Orthopockenviren Übertragungen vom Tier auf den Menschen, so genannte zoonotische Infektionen, bekannt sind. Obwohl die Variola-Viren durch weltweite Impfungen vor 30 Jahren ausgerottet wurden, besteht das Risiko des erneuten Auftretens aus nicht bekannten Quellen oder durch gezielte bioterroristische Anschläge. Ein Wiederauftreten (re-emerging) von Variola-Viren hätte in der teilweise immunologisch naiven Bevölkerung unabsehbare Konsequenzen, da es keine zugelassene Therapie gibt. Daher ist eine rechtzeitige Erkennung von VARV-Infektionen essentiell für die schnelle Einleitung von Gegenmaßnahmen wie z.B. die Umsetzung des deutschen Pockenrahmenplans (http://www.rki.de/cln_151/nn_1350428/DE/Content/Infekt/Biosicher heit/Vorsorge/Pockenrahmenkonzept/pockenrahmenkonzept__node.html?__nnn=true). Die vorliegende Arbeit beschreibt daher zunächst Ansätze der verlässlichen Diagnostik von Orthopockenviren und die schnelle Erkennung von Variola-Viren aus klinischen und Umweltproben.  Abgesehen von Variola-Viren, deren Risiko des Auftretens trotz potenziell dramatischer Folgen als gering eingeschätzt wird, kommt es in Deutschland und Europa vermehrt zu Infektionen mit Kuhpockenviren. Diese Viren spielen als emerging viruses insofern eine besondere Rolle, als sie das größte und kompletteste Genom besitzen und trotz großer Heterogenität im Genom, ganze Bereiche mit hoher Homologie zu Variola-Virus aufweisen. Kuhpockenviren zeigen im Gegensatz zu Variola-Viren einen extrem breiten Wirtsbereich und wurden aus einer Vielzahl von Spezies isoliert, wo sie teilweise letale Infektionen auslösen können. Das Reservoir für Kuhpockenviren sind offensichtlich Nagetiere und die häufigste Übertragung auf den Menschen findet zurzeit durch Katzen statt. Bei Menschen verläuft die Kuhpockeninfektion in der Regel selbstlimitierend, bei imunsupprimierten Personen sind letale Verläufe beschrieben.  Daher ist eine Bewertung des Risikopotentials von Kuhpockenviren für den Menschen eminent wichtig. Wesentlich scheint bei den Kuhpockenviren die spezifische Interaktion zwischen einem Virusstamm und dem Wirt. So weiß man, dass bestimmte Kuhpockenviren in einem Wirt letale Infektionen hervorrufen können, während verwandte Kuhpockenviren dort keine symptomatische Infektion bewirken. In dieser Arbeit wurden daher Kuhpockenvirus-Infektionen von Menschen und Tieren beschrieben und bezüglich ihres Nutzens für die Risikobewertung analysiert. Da die genauen molekularen Mechanismen der Virus–Wirt-Interaktion nicht verstanden sind und die Population der Kuhpockenviren genetisch sehr heterogen ist, ist eine pauschale Abschätzung des Risikos durch Kuhpocken zurzeit nicht möglich.
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<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2011-06-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Untersuchung immunmodulatorischer Gene des Ratten-Cytomegalovirus</title>
<link>http://edoc.rki.de/176904/5348</link>
<description>Untersuchung immunmodulatorischer Gene des Ratten-Cytomegalovirus
Voigt, Sebastian
Die Cytomegaloviren (CMVs) haben sich im Lauf der Evolution eine Vielzahl von zellulären Genen angeeignet, die ihnen die Replikation und Ausbreitung erleichtern und sichern sollen. Da die CMVs spezies-spezifisch sind, haben sie sich unterschiedlich entwickelt und sehr gut an ihren jeweiligen Wirt angepasst. Dabei nahmen sie wahrscheinlich diejenigen Gene in ihr Genom auf, die ihnen die besten Möglichkeiten bieten, einer Immunantwort standzuhalten.  Das „England“-Isolat des Ratten-CMV enthält u.a. ein CD200-Homolog, dessen zelluläres Pendant myeloide Zellen in ihrer Aktivierung hemmt, und ein C-Typ-Lektin-Homolog („RCTL“), das mit einem inhibitorischen Rezeptor auf Natürlichen Killer-Zellen interagiert. Während der Infektion kommt es zu einem Verlust des zellulären Liganden des NK-Zell-Rezeptors und der Entstehung eines „missing self“-Zustandes. Das Virus und die infizierte Zelle entgehen einer effektiven NK-Zell-Antwort, indem RCTL exprimiert wird, das den natürlichen Liganden ersetzt. Durch die Untersuchung dieser Virus-kodierten, homologen Gene kann man nicht nur über die Viruspathogenese, sondern auch über die Biologie von Wirtsproteinen Erkenntnisse erhalten, die wesentlich zum besseren Verständnis des Infektionsgeschehens beitragen können.
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<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2010-11-25T00:00:00Z</dc:date>
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