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2020-09-16Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/6895
Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum im Jugendalter – Querschnittergebnisse der HBSC-Studie 2017/18
dc.contributor.authorMoor, Irene
dc.contributor.authorWinter, Kristina
dc.contributor.authorRathmann, Katharina
dc.contributor.authorRavens-Sieberer, Ulrike
dc.contributor.authorRichter, Matthias
dc.date.accessioned2020-09-16T15:00:12Z
dc.date.available2020-09-16T15:00:12Z
dc.date.issued2020-09-16none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/6973
dc.description.abstractTabak, Alkohol und Cannabis sind psychoaktive Substanzen, die oftmals im Jugendalter zum ersten Mal ausprobiert und im späteren Leben weiter konsumiert werden. Die gesundheitlichen Folgen eines regelmäßigen Tabak- und Cannabiskonsums oder des Alkoholmissbrauchs sind gravierend. Im Sinne der Gesundheitsberichterstattung ist es das Ziel, aktuelle Prävalenzen für den Substanzkonsum bei Heranwachsenden nach sozialen Determinanten auszuweisen. Datenbasis bilden die für Deutschland repräsentativen Daten der „Health Behaviour in School-Aged Children (HBSC)“-Studie 2017/18 von Schülerinnen und Schülern im Alter von 11, 13 und 15 Jahren. Analysiert wird sowohl die Lebenszeit- und 30-Tages-Prävalenz des Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsums (letztere nur 15-Jährige) als auch alkoholbedingte Rauscherfahrungen (Binge Drinking). Tabak und Alkohol wird unter 11- und 13-Jährigen noch vergleichsweise selten konsumiert, die Prävalenz steigt bei den 15-Jährigen jedoch deutlich an. Auch Cannabiskonsum ist bei 15-Jährigen recht weit verbreitet. Schülerinnen und Schüler, die nicht das Gymnasium besuchen, haben ein höheres Risiko zu rauchen. Schülerinnen und Schüler mit einem hohen familiären Wohlstand haben ein höheres Risiko Alkohol zu konsumieren, vor allem Mädchen. Heranwachsende mit Migrationshintergrund haben einerseits ein geringeres Risiko für einen regelmäßigen Alkoholkonsum oder Binge Drinking, andererseits jedoch ein erhöhtes Risiko für Cannabiskonsum (Mädchen mit einseitigem Migrationshintergrund). Die Ergebnisse verweisen darauf, dass Präventionsmaßnahmen vor allem früh ansetzen sollten, da die Prävalenzen bei älteren Schülerinnen und Schülern für den Substanzkonsum deutlich höher ausfallen. Es lassen sich je nach betrachteter Substanz unterschiedliche Risikogruppen identifizieren, die besonderer Berücksichtigung bei Präventionsmaßnahmen bedürfen.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subjectRauchen und Tabakger
dc.subjectAlkoholger
dc.subjectCannabisger
dc.subjectKinder und Jugendlicheger
dc.subjectSchuleger
dc.subjectHBSCger
dc.subjectSubstanzger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleAlkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum im Jugendalter – Querschnittergebnisse der HBSC-Studie 2017/18none
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:0257-176904/6973-1
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25646/6895
local.edoc.pages20none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-issue3none
local.edoc.container-periodicalpart-titleDie Kinder- und Jugendgesundheitsstudie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) der Weltgesundheitsorganisation – Nationale Survey-Ergebnisse 2017/18none
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