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2020-09-30Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/7054
Gesundheitsverhalten und COVID-19: Erste Erkenntnisse zur Pandemie
dc.contributor.authorJordan, Susanne
dc.contributor.authorStarker, Anne
dc.contributor.authorKrug, Susanne
dc.contributor.authorManz, Kristin
dc.contributor.authorMoosburger, Ramona
dc.contributor.authorSchienkiewitz, Anja
dc.contributor.authorVarnaccia, Gianni
dc.contributor.authorZeiher, Johannes
dc.contributor.authorWachtler, Benjamin
dc.contributor.authorLoss, Julika
dc.date.accessioned2020-10-02T13:40:34Z
dc.date.available2020-10-02T13:40:34Z
dc.date.issued2020-09-30none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/6993
dc.description.abstractDie COVID-19-Pandemie stellt Menschen individuell wie auch Gesellschaften vor neue Herausforderungen, die in vielerlei Hinsicht das Gesundheitsverhalten berühren. Dieses narrative Review führt erste vorläufige Erkenntnisse zu den Themen Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung, körperliche Aktivität und Adipositas zusammen. Rauchen und Adipositas können direkte und Alkoholmissbrauch, körperliche Inaktivität und unausgewogene Ernährung indirekt wirkende Risikofaktoren für den schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung sein. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie reduzierten die Möglichkeiten, körperlich aktiv zu sein und Sport zu treiben, was sich allerdings in den ersten Ergebnissen zum Bewegungsverhalten während dieser Zeit für Deutschland nicht widerspiegelt. Während ein Teil der Bevölkerung eine gesundheitsbewusstere Ernährungsweise als vor der Pandemie berichtet, trifft das für andere nicht zu. Für Rauchen und riskanten Alkoholkonsum deuten die Daten auf aggregierter Ebene für die Gesamtbevölkerung keine Verhaltensänderung an. Unterschiedliche Tendenzen scheinen sich aber für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu ergeben, sodass von sozialen Ungleichheiten bei den pandemiebedingten Änderungen des Gesundheitsverhaltens auszugehen ist. Wenn sich die Ergebnisse in weiteren Studien bestätigen sollten, würde das Hinweise auf einen Bedarf an pandemiebegleitenden Präventionsmaßnahmen geben. Gerade auch in Pandemiezeiten sollten die Präventions- und Gesundheitsförderungmaßnahmen zum Gesundheitsverhalten weiterhin umgesetzt und den pandemiebedingten Einschränkungen angepasst werden. Dabei sollte insbesondere gesundheitliche Chancengleichheit gefördert werden.ger
dc.language.isoundnone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subjectAlkoholger
dc.subjectTabakger
dc.subjectKörperliche Aktivitätger
dc.subjectErnährungger
dc.subjectAdipositasger
dc.subjectCOVID-19ger
dc.subjectPandemieger
dc.subjectSARS-COV-2ger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleGesundheitsverhalten und COVID-19: Erste Erkenntnisse zur Pandemienone
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:0257-176904/6993-6
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25646/7054
local.edoc.pages16none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
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