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2026-01-14Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/13607
ARE-Wochenbericht des RKI KW02
dc.contributor.authorRobert Koch-Institut
dc.date.accessioned2026-01-14T16:17:09Z
dc.date.available2026-01-14T16:17:09Z
dc.date.issued2026-01-14none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13133
dc.description.abstractNach dem Jahreswechsel wird das ARE-Geschehen durch die steigende Zahl an Influenzaerkrankungen bestimmt. Influenzaerkrankungen betreffen aktuell alle Altersgruppen und führen zusammen mit weiteren akuten Atemwegserkrankungen zu einer moderaten Zahl an Arztbesuchen und Hospitalisierungen. Bei Menschen ab 80 Jahren wird bereits eine hohe Zahl an Krankenhauseinweisungen wegen SARI beobachtet. In der Bevölkerung ist die ARE-Aktivität wie in den Vorsaisons zum Jahreswechsel zurückgegangen und lag zunächst auf einem niedrigen Niveau. Die Grippewelle hat laut RKI-Definition in der 48. KW 2025 begonnen. Unter den Influenzaviren werden seit einigen Wochen überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 51. KW 2025 gesunken und lag in der 2. KW 2026 wie in den Vorjahren zu dieser Zeit auf einem niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE wie in den Vorjahren in der 2. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche stark gestiegen und befand sich auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 2. KW 2026 in insgesamt 59 der 74 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A- und B-Viren (55 %), mit deutlichem Abstand gefolgt von Rhinoviren (8 %) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV; 7 %). SARS-CoV-2 wurde in 3 % der Proben nachgewiesen. Von den 41 nachgewiesenen Influenzaviren waren 31 A(H3N2)- und zehn A(H1N1)pdm09-Viren (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 2. KW 2026 wie in den Vorjahren zurück und lag auf einem moderaten Niveau. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 33 % Influenza-, 4 % COVID-19- und 4 % RSV-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 2. KW 2026 in 14 der 27 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A- und B-Viren (37 %). Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-Fälle ist in der 2. Meldewoche (MW) weiter gestiegen, auch die Zahl der RSV-Fälle hat deutlich zugenommen. Die Zahl der COVID-19-Fälle ist dagegen nur leicht gestiegen. Die SARS-CoV-2-Linie XFG wurde im Zeitraum der 49. bis 52. KW 2025 mit einem Anteil von 38 % am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen, wobei die Linien NB.1.8.1 und BA.3.2 mit annähernd ähnlich hohen Anteilen im Zeitraum vertreten waren. Die Werte der aggregierten Influenza A-Viruslast im Abwasser sind in den letzten Wochen gestiegen. Die RSV-Last im Abwasser ist ebenfalls gestiegen. Die SARS-CoV-2-Last ist seit einigen Wochen rückläufig.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleARE-Wochenbericht des RKI KW02none
dc.typearticle
dc.subtitleAktuelles zu akuten respiratorischen Erkrankungen 2. Kalenderwoche (5.1.2026 bis 11.1.2026)none
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13133-1
dc.identifier.doi10.25646/13607
local.edoc.pages16none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel

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