ARE-Wochenbericht des RKI KW11
| dc.contributor.author | Robert Koch-Institut | |
| dc.date.accessioned | 2026-03-18T15:57:23Z | |
| dc.date.available | 2026-03-18T15:57:23Z | |
| dc.date.issued | 2026-03-18 | none |
| dc.identifier.uri | http://edoc.rki.de/176904/13569 | |
| dc.description.abstract | Die ARE-Aktivität ist in den meisten Systemen weiter rückläufig. Neben RSV und Influenzaviren bestimmen zunehmend weitere Atemwegsviren die ARE-Aktivität. Das Ende der Grippewelle deutet sich an. Die RSV-Welle hält weiter an, RSV-Erkrankungen betreffen aktuell fast alle Altersgruppen. Die Zahl der Arztbesuche sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen blieben in den letzten Wochen unter den Werten der Vorsaison um diese Zeit. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 11. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken und lag nun auf einem niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 11. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gesunken und befand sich ebenfalls auf einem niedrigen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 11. KW 2026 in insgesamt 70 der 99 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend humane saisonale Coronaviren (hCoV; 25 %) und Respiratorische Synzytialviren (19 %), gefolgt von Rhinoviren und humanen Metapneumoviren (hMPV) mit jeweils 11 %. Influenza A-Viren wurden mit 7 % nachgewiesen, davon wurden in vier Proben A(H3N2)- und in drei Proben A(H1N1)pdm09-Viren nachgewiesen (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 11. KW 2026 zurück und lag auf einem niedrigen Niveau. Unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen wird mittels Nowcasting für die 11. KW eine SARI-Inzidenz auf moderatem Niveau geschätzt. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zudem spezifische Diagnosen: 19 % RSV-, 7 % Influenza- und unter 1 % COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 11. KW 2026 in 23 der 48 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich RSV (17 %) und Rhinoviren (15 %). Die Zahlen der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Influenza-, COVID-19- und RSV-Fälle sind in der 11. Meldewoche (MW) gesunken. Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde zusammengefasst für die 8. und 9. KW 2026 mit einem Anteil von 70 %, die Linie XFG mit einem Anteil von 13 % und die Linie BA.3.2 mit einem Anteil von 10 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Die RSV-Last im Abwasser ist seit der 10. KW 2026 wieder gestiegen. Die Influenza A-Viruslast im Abwasser geht weiter zurück. Die SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig. | ger |
| dc.language.iso | ger | none |
| dc.publisher | Robert Koch-Institut | |
| dc.subject.ddc | 610 Medizin und Gesundheit | none |
| dc.title | ARE-Wochenbericht des RKI KW11 | none |
| dc.type | article | |
| dc.subtitle | Aktuelles zu akuten respiratorischen Erkrankungen 11.Kalenderwoche (9.3. bis 15.3.2026) | none |
| dc.identifier.urn | urn:nbn:de:0257-176904/13569-8 | |
| dc.identifier.doi | 10.25646/14012 | |
| local.edoc.pages | 16 | none |
| local.edoc.type-name | Zeitschriftenartikel |
