ARE-Monatsbericht des RKI KW21-23
| dc.contributor.author | Robert Koch-Institut | |
| dc.date.accessioned | 2026-06-10T17:15:04Z | |
| dc.date.available | 2026-06-10T17:15:04Z | |
| dc.date.issued | 2026-06-10 | none |
| dc.identifier.uri | http://edoc.rki.de/176904/13760 | |
| dc.description.abstract | Seit einigen Wochen wird eine sehr niedrige ARE-Aktivität beobachtet, auch die Zahl schwerer Atemwegserkrankungen ist zuletzt auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Die ARE- und SARI-Aktivität befinden sich damit auf einem für diese Jahreszeit üblichen Niveau. Das ARE-Geschehen wird durch Erkältungsviren, vor allem Rhinoviren, bestimmt. Die Aktivität von SARS-CoV-2 ist derzeit in allen Systemen niedrig. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 20. KW 2026 insgesamt gesunken und lag in der 23. KW auf einem sehr niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE von der 21. bis zur 23. KW 2026 gesunken und befand sich ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden von der 21. bis zur 23. KW 2026 in insgesamt 69 der 124 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (29 %), mit größerem Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (11 %) sowie weitere Atemwegsviren des untersuchten Erregerpanels. Influenzaviren oder SARS-CoV-2 wurden im Berichtszeitraum nicht nachgewiesen. Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) im Zeitraum von der 21. bis zur 23. KW 2026 weiter zurück und lag auf einem sehr niedrigen Niveau, das für diese Jahreszeit üblich ist. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten in der 21. bis zur 23. KW 2026 zu 2 % RSV-Diagnosen und weniger als 1 % Influenza- oder COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden im Mai 2026 in 55 der 134 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Rhinoviren (19 %) und PIV (12 %). Von der 21. bis zur 23. Meldewoche (MW) wurden an das RKI gemäß IfSG wöchentlich weniger RSV-Fälle sowie eine niedrige Zahl an Influenza- und COVID-19-Fällen übermittelt. Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurde im Zeitraum von der 16. bis zur 20. KW 2026 mit elf Nachweisen am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert. Die RSV-Last im Abwasser ist in den letzten Wochen weiter gesunken. Sowohl die Werte der Influenza-Viruslast als auch die SARS-CoV-2-Last im Abwasser blieben niedrig. | ger |
| dc.language.iso | ger | none |
| dc.publisher | Robert Koch-Institut | |
| dc.rights | (CC BY 3.0 DE) Namensnennung 3.0 Deutschland | ger |
| dc.rights.uri | http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/ | |
| dc.subject.ddc | 610 Medizin und Gesundheit | none |
| dc.title | ARE-Monatsbericht des RKI KW21-23 | none |
| dc.type | article | |
| dc.subtitle | 21. bis 23. Kalenderwoche ( 18.5. bis 7.6.2026) | none |
| dc.identifier.urn | urn:nbn:de:0257-176904/13760-7 | |
| dc.identifier.doi | 10.25646/14247 | |
| local.edoc.pages | 14 | none |
| local.edoc.type-name | Zeitschriftenartikel |
