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2026-09-30Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14416
ARE-Monatsbericht des RKI KW36-39
dc.contributor.authorRobert Koch-Institut
dc.date.accessioned2026-09-30T15:58:06Z
dc.date.available2026-09-30T15:58:06Z
dc.date.issued2026-09-30none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13990
dc.description.abstractDie ARE-Aktivität ist auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich weiter angestiegen. Dies ist eine für diese Jahreszeit übliche Beobachtung. Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch Erkältungs-viren, vor allem Rhinoviren und Parainfluenza¬viren, bestimmt. Die Aktivität von SARS-CoV-2, Influenza-viren und RSV ist derzeit in allen Systemen niedrig, wobei sich jedoch in einigen Systemen in den letzten Wochen erste Signale für einen leichten Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenza-Aktivität zeigten. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 33. KW 2026 gestiegen und befand sich in der 39. KW auf einem moderaten Niveau. Auch im ambulanten Bereich ist die Zahl der ARE-Arztbesuche weiter gestiegen und lag ebenfalls auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden von der 36. bis zur 39. KW 2026 in insgesamt 137 der 234 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (38 %), mit größerem Abstand gefolgt von Parainfluenzaviren (PIV; 13 %) sowie weitere Atemwegsviren des untersuchten Erregerpanels. Influenzaviren A-Viren und SARS-CoV-2 wurden im Berichtszeitraum sporadisch nachgewiesen. Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in den letzten vier Wochen (36. KW bis 39. KW) leicht gestiegen und befindet sich in der 39. KW 2026 noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Von der 36. bis zur 39. KW 2026 wurden Influenza- und COVID-19-Diagnosen durchgehend bei jeweils höchstens 1 % der SARI-Patientinnen und -Patienten sowie sporadisch RSV-Diagnosen vergeben. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden im September 2026 in 18 der 56 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, ausschließlich Rhinoviren (30 %) und PIV (4 %). Von der 36. bis zur 39. Meldewoche (MW) war die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirus-, RSV- und SARS-CoV-2-Infektion weiter niedrig bei leicht steigenden Influenza- und COVID-19-Fallzahlen. Die rekombinante SARS-CoV-2-Linie XFG wurde im Zeitraum 34. bis 37. KW 2026 mit 14 Nachweisen am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert. Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig mit weiter leicht steigendem Trend. Die Influenza-Viruslast ist ebenfalls niedrig.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleARE-Monatsbericht des RKI KW36-39none
dc.typearticle
dc.subtitleAktuelles zu akuten respiratorischen Erkrankungen 36. bis 39. Kalenderwoche (31.8. bis 27.9.2026)none
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13990-8
dc.identifier.doi10.25646/14416
local.edoc.pages13none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel

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