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2026-10-28Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14587
ARE-Wochenbericht des RKI KW43
dc.contributor.authorRobert Koch-Institut
dc.date.accessioned2026-10-29T08:22:48Z
dc.date.available2026-10-29T08:22:48Z
dc.date.issued2026-10-28none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/14046
dc.description.abstractDie ARE-Aktivität liegt auf Bevölkerungsebene und im ambulanten Bereich auf einem moderaten Niveau, im stationären Bereich auf einem niedrigen Niveau. Weiterhin wird das ARE-Geschehen hauptsächlich durch Rhino-/Enteroviren und Parainfluenzaviren bestimmt. Die Aktivität von SARS-CoV-2, Influenzaviren und RSV ist derzeit in allen Systemen noch niedrig, jedoch zeigte sich bereits in den letzten Wochen in verschiedenen Systemen ein allmählicher Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenza-Aktivität. Es gibt Hinweise, dass SARS-CoV-2 bereits flächendeckend bundesweit zirkuliert. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist seit der 40. KW 2026 relativ stabil geblieben und befindet sich weiterhin auf einem moderaten Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arzt¬besuche wegen ARE in der 43. KW im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls stabil geblieben und lag ebenfalls auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 43. KW 2026 in insgesamt 50 der 76 einge¬sandten Sentinel¬proben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhino-/Enteroviren (43 %), gefolgt von Para¬influenzaviren (PIV; 14 %) und Adenoviren (7 %). Neben weiteren Viren des Erregerpanels wurden auch Influenzaviren (A und B) (3 %) und SARS-CoV-2 (3 %) nachgewiesen. Respiratorische Synzytial¬viren (RSV) wurden in der 43. KW nicht nachgewiesen. Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen (Nowcasting) in der 43. KW 2026 gesunken und lag auf einem niedrigen Niveau. Es erhielten jeweils 2 % der SARI-Patientinnen und -Patienten eine Influenza- bzw. COVID-19-Diagnose und weniger als 1 % eine RSV-Diagnose. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 43. KW 2026 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren nachgewiesen. Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion ist in der 43. Meldewoche (MW) 2026 im Vergleich zur 42. MW leicht zurückgegangen. Die COVID-19-Fallzahlen sind im Vergleich zur Vorwoche leicht angestiegen. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 43. MW weiterhin niedrig. Die rekombinante SARS-CoV-2-Variante XFG wurde in der 41. KW 2026 mit 13 Nachweisen weiterhin am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert. Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig, zeigte jedoch seit einigen Wochen einen ansteigenden Trend. Auch bei den Influenzaviren zeigte sich ein leichter Anstieg. Die RSV-Last im Abwasser ist weiter niedrig.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY-NC-SA 3.0 DE) Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleARE-Wochenbericht des RKI KW43none
dc.typearticle
dc.subtitle43. Kalenderwoche (19.10. bis 25.10.2026)none
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/14046-9
dc.identifier.doi10.25646/14587
local.edoc.pages14none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel

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