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2026-11-05Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14599
ARE-Wochenbericht des RKI KW44
dc.contributor.authorRobert Koch-Institut
dc.date.accessioned2026-11-05T09:55:46Z
dc.date.available2026-11-05T09:55:46Z
dc.date.issued2026-11-05none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/14056
dc.description.abstractDie ARE-Aktivität liegt auf Bevölkerungsebene und im stationären Bereich auf einem niedrigen Niveau, im ambulanten Bereich weiterhin auf einem moderaten Niveau. Das ARE-Geschehen wird weiterhin hauptsächlich durch Rhino-/Enteroviren bestimmt. Die Aktivität von SARS-CoV-2 und Influenzaviren ist derzeit in allen Systemen noch niedrig, jedoch setzt sich der Anstieg der SARS-CoV-2- und Influenzavirus-Zirkulation in verschiedenen Systemen seit Saisonbeginn allmählich fort. Hinweise aus dem Abwassermonitoring zeigen, dass SARS-CoV-2 bereits flächendeckend bundesweit zirkuliert. Durch die Herbstferien können die Werte der Sentinelsurveillance stärker schwanken und sich durch Nachmeldungen nachträglich noch verändern. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 44. KW im Vergleich zur Vorwoche gesunken und befindet sich auf einem niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 44. KW im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen und lag weiterhin auf einem moderaten Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 44. KW 2026 in insgesamt 58 der 90 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter hauptsächlich Rhino-/Enteroviren (43 %), gefolgt von Adenoviren und humanen saisonalen Coronaviren (hCoV) mit jeweils 9 %. Neben weiteren Viren des Erregerpanels wurden auch Influenza A-Viren (6 %) und SARS-CoV-2 (4 %) nachgewiesen. Respiratorische Synzytialviren (RSV) wurden in der 44. KW nicht nachgewiesen. Im stationären Bereich ist die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen (Nowcasting) in der 44. KW 2026 stabil geblieben und lag auf einem niedrigen Niveau. Es erhielten 4 % der SARI-Patientinnen und -Patienten eine COVID-19- bzw. 3 % eine Influenza-Diagnose. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 44. KW 2026 hauptsächlich Rhino-/Enteroviren nachgewiesen. Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten Fälle mit Influenzavirusinfektion ist in der 44. Meldewoche (MW) 2026 im Vergleich zur 43. MW wieder leicht gestiegen und liegt auf einem ähnlichen Niveau wie letztes Jahr um diese Zeit. Die COVID-19-Fallzahlen sind im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls angestiegen, es wurden bisher deutlich weniger Fälle im Vergleich zur Vorsaison übermittelt. Die Zahl der RSV-Infektionen blieb in der 44. MW weiterhin niedrig. Die rekombinante SARS-CoV-2-Variante XFG wurde in der 42. KW 2026 erneut am häufigsten unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien detektiert. Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last ist weiterhin deutlich niedriger als im Vorjahr zu dieser Zeit, zeigt jedoch seit einigen Wochen einen ansteigenden Trend. Auch bei der Influenzavirus-last zeigt sich ein leichter Anstieg in den letzten Wochen. Die RSV-Last im Abwasser ist weiter niedrig.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY-SA 3.0 DE) Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleARE-Wochenbericht des RKI KW44none
dc.typearticle
dc.subtitle44. Kalenderwoche (26. 10. bis 1.11 .2026)none
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/14056-4
dc.identifier.doi10.25646/14599
local.edoc.pages14none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel

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