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2026-02-04Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/13693
ARE-Wochenbericht des RKI KW05
Aktuelles zu akuten respiratorischen Erkrankungen 5. Kalenderwoche (26.1. bis 1.2.2026)
Robert Koch-Institut
Das ARE-Geschehen wird weiterhin durch die Zirkulation von Influenzaviren bestimmt. Influenzaerkrankungen betreffen aktuell alle Altersgruppen und führen zusammen mit weiteren akuten Atemwegserkrankungen zu einer hohen Zahl an Arztbesuchen und einer moderaten Zahl an Hospitalisierungen. In der Bevölkerung ist die ARE-Aktivität weiter angestiegen und lag ebenfalls auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die RSV-Aktivität nimmt in den meisten Systemen weiter zu. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 5. KW 2026 weiter angestiegen und lag auf einem für die Jahreszeit üblichen hohen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 5. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls gestiegen und befindet sich nun auch auf einem hohen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 5. KW 2026 in insgesamt 145 der 164 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Influenza A-Viren (63 %), mit deutlichem Abstand gefolgt von humanen saisonalen Coronaviren (hCoV; 15 %), Rhinoviren (10 %) und Respiratorischen Synzytialviren (RSV; 5 %). SARS-CoV-2 wurde in 1 % der Proben nachgewiesen. Von den 104 nachgewiesenen Influenzaviren waren 80 A(H3N2)- und 23 A(H1N1)pdm09-Viren sowie ein nicht typisierter Influenza A-Virus (siehe auch Charakterisierung der Influenzaviren). Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 5. KW leicht zurück und lag weiter auf einem moderaten Niveau. Krankheitsspezifische Diagnosen der SARI-Patientinnen und -Patienten waren: 40 % Influenza-, 9 % RSV- und 1 % COVID-19-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 5. KW 2026 in 27 der 45 eingesandten Proben respiratorische Viren nachgewiesen, darunter hauptsächlich Influenza A-Viren (40 %). Die Zahl der an das RKI gemäß IfSG übermittelten RSV-Fälle ist in der 5. Meldewoche (MW) weiter stark gestiegen, auch die Zahl der Influenza-Fälle ist wieder angestiegen. Die Zahl der COVID-19-Fälle ist dagegen weiter leicht gesunken. Die SARS-CoV-2-Linie NB.1.8.1 wurden in der 3. KW 2026 mit einem Anteil von 52 %, die Linie XFG mit einem Anteil von 42 % und die Linie BA.3.2 mit einem Anteil von 4 % unter den zirkulierenden SARS-CoV-2-Linien nachgewiesen. Bei den Werten für die Influenza A-Viruslast im Abwasser deutete sich nach dem Jahreswechsel ein Rückgang an, der sich zuletzt nicht fortsetzte. Die RSV-Last im Abwasser ist weiter gestiegen, während die SARS-CoV-2-Last in den letzten Wochen deutlich zurückgegangen ist und sich im niedrigen Bereich befindet.
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ARE-Wochenbericht_KW05_2026.pdf — PDF — 1.839 Mb
MD5: 20073b8f145380b42cb873e41920504c
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DOI
10.25646/13693
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https://doi.org/10.25646/13693
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