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2026-03-16Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/13695
Diskriminierung und Gesundheit: Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024
dc.contributor.authorKoschollek, Carmen
dc.contributor.authorBug, Marleen
dc.contributor.authorBartig, Susanne
dc.contributor.authorPöge, Kathleen
dc.contributor.authorCohrdes, Caroline
dc.contributor.authorHövener, Claudia
dc.contributor.authorKajikhina, Katja
dc.date.accessioned2026-03-16T13:45:57Z
dc.date.available2026-03-16T13:45:57Z
dc.date.issued2026-03-16none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13548
dc.description.abstractHintergrund: Diskriminierung ist in bestimmten Kontexten gesetzlich verboten; dennoch findet sie statt und kann erhebliche Folgen für die Gesundheit haben. Dieser Beitrag untersucht soziale Unterschiede in der Verbreitung von Diskriminierungserfahrungen sowie deren Assoziationen mit der Gesundheit Erwachsener in Deutschland. Methode: Datengrundlage ist das bevölkerungsbezogene Panel „Gesundheit in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts. Teilnehmende wurden nach Erfahrungen alltäglicher Diskriminierung sowie möglichen Gründen gefragt. Die Häufigkeit des Erlebens von Alltagsdiskriminierung sowie Mehrfachdiskriminierung wurde für verschiedene soziale Gruppen analysiert. Mittels Poisson-Regressionen wurden Assoziationen zwischen Diskriminierungserfahrungen und der selbsteingeschätzten allgemeinen sowie psychischen Gesundheit untersucht. Ergebnisse: Alltags- sowie Mehrfachdiskriminierung werden verstärkt von jüngeren, trans oder genderdiversen Personen sowie Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Lagen und mit Migrationsgeschichte berichtet. Die Häufigkeit des Erlebens von Alltags- sowie Mehrfachdiskriminierung ist graduell mit einer schlechteren allgemeinen und psychischen Gesundheit assoziiert. Schlussfolgerungen: Diskriminierung ist eine relevante soziale Determinante der Gesundheit. Die Ergebnisse bekräftigen den Ansatz der Weltgesundheitsorganisation, den Abbau und das Überwinden von Diskriminierung als ein zentrales Handlungsfeld zur Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit zu begreifen.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY 3.0 DE) Namensnennung 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectDiskriminierungger
dc.subjectGesundheitliche Ungleichheitger
dc.subjectGeschlechtsindentitätger
dc.subjectBildungger
dc.subjectMigrationger
dc.subjectSelbsteingeschätzte Gesundheitger
dc.subjectPsychische Gesundheitger
dc.subjectPrävalenzger
dc.subjectSoziale Determinanten von Gesundheitger
dc.subjectDeutschlandger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleDiskriminierung und Gesundheit: Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024none
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13548-6
dc.identifier.doi10.25646/13695
dc.type.versionpublishedVersionnone
local.edoc.container-titleJournal of Health Monitoringnone
local.edoc.pages20none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
dc.description.versionPeer Reviewednone

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