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2026-05-06Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14209
ARE-Wochenbericht des RKI KW18
18. Kalenderwoche (27.4. bis 3.5.2026)
Robert Koch-Institut
Seit einigen Wochen wird eine niedrige ARE-Aktivität beobachtet. Das ARE-Geschehen wird durch Erkältungsviren wie Rhinoviren bestimmt. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung ist in der 18. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gestiegen und lag auf einem niedrigen Niveau. Im ambulanten Bereich ist die Zahl der Arztbesuche wegen ARE in der 18. KW 2026 im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken und befand sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 18. KW 2026 in insgesamt 26 der 34 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es zirkulierten vorwiegend Rhinoviren (41 %) und Parainfluenzaviren (PIV; 18 %). Zudem wurden Respiratorische Synzytialviren (RSV) in 6 % sowie Influenza A-Viren und SARS-CoV-2 in jeweils 3 % der Proben nachgewiesen. Im stationären Bereich ging die Zahl schwerer akuter respiratorischer Infektionen (SARI) in der 18. KW 2026 weiter zurück und lag auf einem sehr niedrigen Niveau. Unter Berücksichtigung von erwarteten weiteren SARI-Diagnosen wird mittels Nowcasting für die 18. KW eine SARI-Inzidenz auf niedrigem Niveau geschätzt. SARI-Patientinnen und -Patienten erhielten zu 6 % RSV-, unter 1 % COVID-19- und keine Influenza-Diagnosen. In der virologischen SARI-Surveillance des NRZ für Influenzaviren wurden in der 18. KW 2026 RSV, hMPV und Rhinoviren in jeweils einer Probe nachgewiesen. In der 18. Meldewoche (MW) wurden im Vergleich zur Vorwoche an das RKI gemäß IfSG weniger Influenza-, COVID-19- und RSV-Fälle übermittelt. Die RSV-Last im Abwasser ist in den letzten Wochen kontinuierlich gesunken. Die Werte der Influenza-Viruslast im Abwasser blieben niedrig, auch die SARS-CoV-2-Last ist weiterhin niedrig.
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ARE-Wochenbericht_KW18_2026.pdf — Adobe PDF — 1.736 Mb
MD5: 2c8d1c4e2f4d58928b29b260ad1c5651
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DOI
10.25646/14209
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