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2026-05-20Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/13661
Das Unfallgeschehen bei Erwachsenen in Deutschland – Ergebnisse aus dem Unfallmodul des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024
dc.contributor.authorSaß, Anke-Christine
dc.contributor.authorKuhnert, Ronny
dc.date.accessioned2026-05-20T10:09:42Z
dc.date.available2026-05-20T10:09:42Z
dc.date.issued2026-05-20none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13743
dc.description.abstractHintergrund: Unfälle verursachen menschliches Leid, hohe Kosten und sie sind eine relevante Todesursache. 34.060 Menschen starben in Deutschland im Jahr 2024 durch Unfälle. Daten zum nicht-tödlichen Unfallgeschehen liefert das Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024 des Robert Koch-Instituts. Methode: Im Unfallmodul der Studie gaben 26.923 Personen ab 18 Jahren Auskunft über unfallbedingte Verletzungen in den letzten zwölf Monaten, die ärztlich versorgt wurden. Zum letzten Unfall wurden detaillierte Angaben erfasst. Unfallprävalenzen (95 %-KI) und weitere Ergebnisse zum Unfallgeschehen (Anteile mit 95 %-KI) wurden berechnet. Ergebnisse: Insgesamt berichten 9,5 % der Frauen und 10,5 % der Männer von mindestens einer Unfallverletzung. Der Unterschied ist signifikant. Der größte Teil der Unfälle passierte zu Hause (36,0 %), es folgen Verkehr, Freizeit und Arbeit. Unfälle passieren bei Frauen signifikant häufiger zu Hause und seltener am Arbeitsplatz als bei Männern. Im Arbeitsunfallgeschehen bei Männern gibt es Unterschiede nach Bildung. Der häufigste Unfallmechanismus ist der Sturz (30,4 %). Bei Frauen ereignen sich signifikant mehr Unfälle durch Stürze als bei Männern. Fast jedes fünfte Unfallopfer wurde stationär im Krankenhaus behandelt (18,7 %). Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse verdeutlichen die gesellschaftliche Relevanz von Unfallverletzungen. Erste Analysen des Unfallmoduls identifizieren zentrale Unfallorte und betroffene Gruppen. Weitere Auswertungen sollen Präventionspotenziale detaillierter aufzeigen.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY 3.0 DE) Namensnennung 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectUnfälleger
dc.subjectUnfallverletzungenger
dc.subjectUnfallmechanismenger
dc.subjectUnfallorteger
dc.subjectUnfallgeschehenger
dc.subjectStürzeger
dc.subjectHäusliche Unfälleger
dc.subjectVerkehrsunfälleger
dc.subjectFreizeitunfälleger
dc.subjectArbeitsunfälleger
dc.subjectMedizinische Versorgungger
dc.subjectStationäre Versorgungger
dc.subjectUnfallbedingte Arbeitsunfähigkeitger
dc.subjectErwachseneger
dc.subjectDeutschlandger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleDas Unfallgeschehen bei Erwachsenen in Deutschland – Ergebnisse aus dem Unfallmodul des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024none
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13743-2
dc.identifier.doi10.25646/13661
local.edoc.container-titleJournal of Health Monitoringnone
local.edoc.pages13none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
dc.description.versionPeer Reviewednone

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