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2026-07-01Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14249
Psychische Gesundheit geflüchteter Menschen aus der Ukraine in Deutschland im Vergleich mit anderen Bevölkerungsgruppen – Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung 2023
dc.contributor.authorBartig, Susanne
dc.contributor.authorLiebig, Stefan
dc.contributor.authorKoschollek, Carmen
dc.contributor.authorCardozo Silva, Adriana Rocio
dc.contributor.authorBiddle, Louise
dc.date.accessioned2026-07-01T10:57:43Z
dc.date.available2026-07-01T10:57:43Z
dc.date.issued2026-07-01none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13774
dc.description.abstractHintergrund: Bislang ist wenig über die psychische Gesundheit von geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Deutschland bekannt. Ziel ist es daher, das Vorliegen einer depressiven (DS) und Angstsymptomatik (AS) bei geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu beschreiben, relevante Einflussfaktoren zu identifizieren und die Prävalenzen psychischer Belastungen mit anderen Herkunftsgruppen zu vergleichen. Methode: Die Auswertungen basieren auf der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (2023), ergänzt um Daten der SOEP-Hauptbefragung. Es wurden altersadjustierte Prävalenzen der psychischen Belastungen von Menschen ohne Migrationsgeschichte (n =13.210), mit eigener Migrationserfahrung (n = 4.889) sowie von geflüchteten Menschen aus der Ukraine (n = 3.039) und jenen aus Afghanistan, Irak, Iran und Syrien (n = 3.011) berechnet. Um Zusammenhänge zwischen den psychischen Belastungen und ausgewählten sozialen Determinanten zu untersuchen, wurden Prevalence Ratios mittels Poisson-Regressionen geschätzt. Ergebnisse: Die altersadjustierten Prävalenzen einer DS (21 %) und AS (13 %) sind bei geflüchteten Menschen aus der Ukraine höher als bei Menschen mit und ohne Migrationserfahrung. Insgesamt berichten Frauen – unabhängig vom Vorliegen einer Migrations- oder Fluchterfahrung – häufiger von psychischen Belastungen als Männer. Soziale Einbindung, Diskriminierungserfahrungen sowie Erwerbstätigkeit stellen für geflüchtete Menschen aller betrachteten Herkunftsländer relevante Determinanten der psychischen Gesundheit dar. Bei Ukrainerinnen und Ukrainern zeigen sich zudem Zusammenhänge mit Alter, Geschlecht, Einkommen sowie Wohnzufriedenheit, während Deutschkenntnisse für geflüchtete Menschen aus anderen Herkunftsländern bedeutsam waren. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse verweisen auf einen hohen psychosozialen Versorgungsbedarf. Zudem sind postmigratorische Faktoren eng mit den psychischen Belastungen verbunden, wobei insbesondere Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen mit einer schlechteren psychischen Gesundheit assoziiert sind.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY 3.0 DE) Namensnennung 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectDepressive Symptomatikger
dc.subjectAngstsymptomatikger
dc.subjectPsychische Gesundheitger
dc.subjectFluchtger
dc.subjectMigrationger
dc.subjectSoziale Determinantenger
dc.subjectGesundheitliche Ungleichheitenger
dc.subjectDiskriminierungger
dc.subjectWohnzufriedenheitger
dc.subjectSoziale Integrationger
dc.subjectErwerbstätigkeitger
dc.subjectSpracheger
dc.subjectUkraineger
dc.subjectDeutschlandger
dc.subjectSOEPger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titlePsychische Gesundheit geflüchteter Menschen aus der Ukraine in Deutschland im Vergleich mit anderen Bevölkerungsgruppen – Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung 2023none
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13774-0
dc.identifier.doi10.25646/14249
local.edoc.container-titleJournal of Health Monitoringnone
local.edoc.pages14none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
dc.description.versionPeer Reviewednone

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