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2026-11-04Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14421
Wer schläft ausreichend? - Schlafdauer und Einordnung anhand von Schlafempfehlungen in der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands
dc.contributor.authorRissom, Marie
dc.contributor.authorKaufholdová, Natali
dc.contributor.authorLöbl, Simon
dc.contributor.authorRichter, Almut
dc.contributor.authorManz, Kristin
dc.contributor.authorLoss, Julika
dc.contributor.authorSchienkiwitz, Anja
dc.date.accessioned2026-11-04T11:45:07Z
dc.date.available2026-11-04T11:45:07Z
dc.date.issued2026-11-04none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/14051
dc.description.abstractHintergrund: Eine zu kurze oder zu lange Schlafdauer kann mit verschiedenen Gesundheitsrisiken verbunden sein. Die National Sleep Foundation empfiehlt sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht für 18 – 64-Jährige und sieben bis acht Stunden Schlaf für Erwachsene ab 65 Jahren. Ziel der Studie ist, die Schlafdauer der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland zu beschreiben und Bevölkerungsgruppen zu identifizieren, die innerhalb der empfohlenen Schlafdauer liegen. Methode: Mit Daten der Telefonbefragung GEDA 2023 wurde die mittlere Schlafdauer sowie die Prävalenzen der Einhaltung der Schlafempfehlungen, stratifiziert nach Geschlecht, Alter und Bildung, für Wochentage, Wochenende und die Gesamtwoche berechnet. Zusätzlich wurden Kategorien der Zubettgehzeit gebildet und vorhergesagte Wahrscheinlichkeiten für die Einhaltung der Empfehlungen geschätzt. Ergebnisse: Durchschnittlich schläft die erwachsene Bevölkerung 07:26 h, mit längerer Schlafdauer am Wochenende, besonders bei 18 – 29-Jährigen (07:20 h vs. 08:23 h). Frauen schlafen im Durchschnitt länger als Männer (07:31 h vs. 07:20 h). 51,6 % erreichen die Schlafempfehlung, häufiger am Wochenende als an Wochentagen (54,7 % vs. 46,7 %) und in der höheren Bildungsgruppe (62,5 %). Spätere Zubettgehzeiten sind mit geringerer Wahrscheinlichkeit assoziiert, die Empfehlungen zu erreichen. Schlussfolgerungen: Ein kontinuierliches Monitoring des Schlafverhaltens sollte im nationalen Gesundheitsmonitoring etabliert werden. Weitere Schlafparameter wie Schlafqualität und Schlafstörungen sollten zusätzlich berücksichtigt werden, um Risikogruppen zu identifizieren und Public-Health-Maßnahmen gezielt zu adressieren.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY 3.0 DE) Namensnennung 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectPrävalenzger
dc.subjectSchlafdauerger
dc.subjectSchlafzeitenger
dc.subjectWochenendeger
dc.subjectBevölkerungsgruppenger
dc.subjectTelefonbefragungger
dc.subjectDeutschlandger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleWer schläft ausreichend? - Schlafdauer und Einordnung anhand von Schlafempfehlungen in der erwachsenen Bevölkerung Deutschlandsnone
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/14051-0
dc.identifier.doi10.25646/14421
local.edoc.container-titleJournal of Health Monitoringnone
local.edoc.pages11none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
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local.edoc.container-lastpage11none
dc.description.versionPeer Reviewednone

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