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2019-03-28Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/6911
Schätzung hitzebedingter Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015
dc.contributor.authoran der Heiden, Matthias
dc.contributor.authorMuthers, Stefan
dc.contributor.authorNiemann, Hildegard
dc.contributor.authorBuchholz, Udo
dc.contributor.authorGrabenhenrich, Linus
dc.contributor.authorMatzarakis, Andreas
dc.date.accessioned2020-05-27T06:35:48Z
dc.date.available2020-05-27T06:35:48Z
dc.date.issued2019-03-28none
dc.identifier.other10.1007/s00103-019-02932-y
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/6799
dc.description.abstractHintergrund In den Hitzesommern der Jahre 2003 und 2015 gab es in Deutschland eine erhebliche Anzahl von Todesfällen, bei denen Hitze als Todesursache belegbar war. Bisher liegen zur Schätzung der Gesamtzahl hitzebedingter Todesfälle in Deutschland aber nur regionale Analysen vor, die dann beispielsweise für den Sommer 2003 auf Deutschland hochgerechnet wurden. Ziel der Arbeit Die vorliegende Analyse versucht einen systematischen Zusammenhang zwischen Wärmebelastung und einer erhöhten Mortalität in Deutschland statistisch zu belegen und die Zahl der hitzebedingten Todesfälle im Zeitraum 2001 bis 2015 zu quantifizieren. Material und Methoden Durch die Anpassung eines nichtlinearen statistischen Modells wurden Expositions-Wirkungs-Kurven geschätzt, die den Einfluss von Hitzewellen auf die Mortalitätsrate in Deutschland beschreiben. Die Performance verschiedener Hitzeindikatoren innerhalb dieses Modells wurde verglichen. Ergebnisse und Diskussion Der Modellvergleich ergab, dass mit der Wochenmitteltemperatur der Verlauf der Mortalität am besten erklärt werden konnte. Der Zusammenhang zwischen Mortalitätsrate und Wochenmitteltemperatur war unterschiedlich für verschiedene Altersgruppen und Regionen in Deutschland (Norden, Mitte, Süden). Die größten Auswirkungen der Hitze zeigten sich in den Altersgruppen 75–84 und 85+. Die höchste Anzahl hitzebedingter Todesfälle in Deutschland lag im Sommer 2003 mit 7600 (95 %-KI 5500–9900), gefolgt von den Sommern im Jahr 2006 mit 6200 (95 %-KI 4000 – 8000) und im Jahr 2015 mit 6100 (95 %-KI 4000 – 8300) Todesfällen. Fazit Mit dieser Arbeit wurde gezeigt, dass auch in wöchentlichen Mortalitätsdaten ein klarer Einfluss der Wärmebelastung identifiziert werden kann. Wünschenswert wäre eine bundesweite Mortalitäts-Surveillance, die ein zeitnahes Monitoring ermöglicht.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subjectHitzestressger
dc.subjectHitzewelleger
dc.subjectExzessmortalitätger
dc.subjectMedizinmeteorologieger
dc.subjectKlimawandelger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleSchätzung hitzebedingter Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015none
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:0257-176904/6799-7
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25646/6911
dc.type.versionpublishedVersionnone
local.edoc.container-titleBundesgesundheitsblattnone
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-urlhttps://link.springer.com/article/10.1007/s00103-019-02932-ynone
local.edoc.container-publisher-nameSpringernone
local.edoc.container-volume2019none
local.edoc.container-issue62none
local.edoc.container-year2019none
local.edoc.container-firstpage571none
local.edoc.container-lastpage579none
local.edoc.rki-departmentEpidemiologie und Gesundheitsmonitoringnone
dc.description.versionPeer Reviewednone

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