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2021-02-24Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/7858.3
Bevölkerung mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe in Deutschland. Auswertungen der Studie GEDA 2019/2020-EHIS
dc.contributor.authorRommel, Alexander
dc.contributor.authorTreskova-Schwarzbach, Marina
dc.contributor.authorScholz, Stefan
dc.contributor.authorvon der Lippe, Elena
dc.date.accessioned2021-04-22T14:31:22Z
dc.date.available2021-02-24T15:15:49Z
dc.date.available2021-02-26T11:45:29Z
dc.date.available2021-04-22T14:31:22Z
dc.date.issued2021-02-24none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/7833.3
dc.description.abstractNur ein Teil der Menschen mit COVID-19 ist von einem schweren oder kritischen Krankheitsverlauf betroffen. Viele dieser Personen weisen Risiken wie ein hohes Alter oder Vorerkrankungen auf und stehen bei Schutzmaßnahmen besonders im Fokus. Ziel ist es, die Zahl dieser Personen in Deutschland zu bestimmen und nach Alter, Geschlecht, Bildung, Lebensform und Bundesland zu differenzieren. Die Auswertungen beruhen auf der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA) 2019/2020-EHIS, die als bundesweite telefonische Querschnittbefragung zwischen April 2019 und Oktober 2020 durchgeführt wurde. Die Definition eines erhöhten Risikos für einen schweren COVID-19-Verlauf erfolgte vornehmlich durch das Alter und die Vorerkrankungen der Befragten. Etwa 36,5 Millionen Menschen in Deutschland haben danach ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf. Unter diesen gehören 21,6 Millionen Menschen zur Hochrisikogruppe. Überdurchschnittlich viele Personen unter Risiko sind alleinlebend. Die Prävalenz für ein erhöhtes Risiko ist bei Männern mittlerer Altersgruppen höher als unter gleichaltrigen Frauen und bei Personen mit geringer Bildung deutlich höher als unter Hochgebildeten. Im Saarland und in den ostdeutschen Bundesländern leben anteilig die meisten Menschen mit einem erhöhten Risiko. Bei der Bekämpfung der Pandemie ist zu berücksichtigen, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung ab 15 Jahren ein erhöhtes Risiko aufweist. Zudem kann die regional unterschiedliche Risikolast bei der Maßnahmenplanung relevant sein.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.rights(CC BY 3.0 DE) Namensnennung 3.0 Deutschlandger
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectSARS-CoV-2ger
dc.subjectCOVID-19ger
dc.subjectVorerkrankungenger
dc.subjectFolgeerkrankungenger
dc.subjectRisikofaktorenger
dc.subjectHospitalisierungger
dc.subjectMortalitätger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleBevölkerung mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe in Deutschland. Auswertungen der Studie GEDA 2019/2020-EHISnone
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:0257-176904/7833.3-5
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25646/7858.3
local.edoc.pages15none
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
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local.edoc.container-urlhttps://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/JoHM/2021/JoHM_Inhalt_21_S02.htmlnone
local.edoc.container-issueS2none
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