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2026-01Studienarbeit DOI: 10.25646/13594
Charakterisierung von Prostatakrebspatienten und Untersuchung der Inzidenz, Mortalität und des Überlebens im Zeitverlauf
dc.contributor.authorLeibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH
dc.date.accessioned2026-03-04T12:34:52Z
dc.date.available2026-03-04T12:34:52Z
dc.date.issued2026-01none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13485
dc.description.abstractIm Jahr 2020 erkrankten 65.820 Männer neu an Prostatakrebs. Mit einem Anteil von 25,1% aller Krebsneuerkrankungen ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Die Risikofaktoren für Prostatakrebs sind bislang weitgehend unbekannt. Neben dem Alter können die Ethnizität, Risikogene und Erkrankungen wie z.B. chronische Entzündungen der Prostata eine Rolle spielen [1]. Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiolgie arbeitet derzeit an der Entwicklung eines Algorithmus, um inzidente Prostatakrebspatienten in Versichertendaten zu identifizieren. Dazu werden Daten der pharmakoepidemiologischen Forschungsdatenbank GePaRD genutzt, die Versichertendaten von etwa 20% der deutschen Bevölkerung seit 2004 enthält. Eine vergangene Studie des BIPS hat bereits gezeigt, dass Versichertendaten unter Verwendung eines geeigneten Algorithmus, plausible Ergebnisse zur Darmkrebs-Inzidenz liefern [2]. Dabei war sogar eine grobe Stadieneinteilung möglich. Um auch für Prostatakrebs einschätzen zu können, ob die Identifizierung von inzidenten Prostatakrebspatienten in Versichertendaten möglich ist, sollen Krebsregisterdaten herangezogen werden. Das rostatakrebsgeschehen soll für die Jahre 2007-2023 basierend auf beiden Datenquellen verglichen werden. Dabei sollen die Prostatakrebspatienten auch hinsichtlich soziodemografischer sowie tumorspezifischer Merkmale charakterisiert werden. So kann beispielsweise mithilfe des Wohnortes eine Einteilung in sozioökonomische Deprivationsindizes (GISD) erfolgen [3]. Sollte sich auch für Prostatakrebs zeigen, dass Versichertendaten plausible Ergebnisse zur Inzidenz liefern, erschließt sich mittelfristig die Möglichkeit, zahlreiche Public Health-relevante Fragestellungen zu Prostatakrebs unter Nutzung der in Versichertendaten enthaltenen Informationen (z.B. Komorbidität) zu adressieren. Ziel des Vorhabens ist die Charakterisierung von Prostatakrebspatienten hinsichtlich Alter bei Diagnose und Stadium/Tumorcharakteristika sowie die Beschreibung der Inzidenz, Mortalität und des Überlebens im Zeitraum von 2007 bis 2023. Stratifizierungen der deskriptiven Auswertungen finden, wo sinnvoll, nach Kalenderjahr, Alter, GISD, Stadium bei Diagnose und weiteren Tumorcharakteristika, sowie Region statt. Darüber hinaus werden ausgewählte Auswertungen auch mit Versichertendaten durchgeführt und mit den Ergebnissen der Krebsregisterdaten verglichen. 1. Zentrum für Krebsregisterdaten und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V., Krebs in Deutschland für 2019/2020. 2023, Berlin: Robert Koch-Institut. 2. Oppelt KA, Luttmann S, Kraywinkel K, Haug U. Incidence of advanced colorectal cancer in Germany: Comparing claims data and cancer registry data. BMC Medical Research Methodology. 2019;19:142. 3. Michalski N, Reis M, Tetzlaff F, Herber M, Kroll LE, Hövener C, Nowossadeck E, Hoebel J. German Index of Socioeconomic Deprivation (GISD): Revision, Aktualisierung und Anwendungsbeispiele. Journal of Health Monitoring. 2022;7:5.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleCharakterisierung von Prostatakrebspatienten und Untersuchung der Inzidenz, Mortalität und des Überlebens im Zeitverlaufnone
dc.typeStudyThesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13485-6
dc.identifier.doi10.25646/13594
local.edoc.type-nameStudienarbeit

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