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2026-04Studienarbeit
Medizinischer Nutzen der zusätzlichen Resektion synchroner Lebermetastasen beim Pankreaskarzinom
dc.contributor.authorMedizinische Hochschule Brandenburg CAMPUS GmbH
dc.date.accessioned2026-05-04T13:37:35Z
dc.date.available2026-05-04T13:37:35Z
dc.date.issued2026-04none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/13731
dc.description.abstractZiel des Forschungsvorhabens ist die Evaluation des Überlebens von Patient:innen mit Pankreaskarzinom und simultanen Lebermetastasen, bei denen eine gleichzeitige Resektion von Primärtumor und Metastasen durchgeführt wurde. Hintergrund ist die bislang begrenzte Evidenz aus überwiegend monozentrischen Studien, die einen potenziellen Überlebensvorteil bei selektionierten Patient:innen mit oligometastatischer Erkrankung vermuten lassen. Mithilfe der bevölkerungsbasierten Daten des klinischen Krebsregisters sollen erstmals bundesweit belastbare Aussagen zur Prognose dieser Patientengruppe getroffen werden. Primär wird untersucht, ob das Überleben nach simultaner Resektion von Pankreastumor und Lebermetastasen nicht schlechter ist als nach alleiniger Pankreasresektion. Darüber hinaus wird das Überleben mit nicht-operativ behandelten Patientinnen und Patienten im Stadium IV mit Lebermetastasen verglichen. Zur Reduktion von Verzerrungen ist der Einsatz von Propensity-Score-Matching unter Berücksichtigung relevanter Kovariablen wie Alter, Geschlecht, ECOG-Status, Tumorstadium und Systemtherapie vorgesehen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Einfluss perioperativer Systemtherapien (präoperativ, postoperativ oder kombiniert) auf das Überleben. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Analyse des Überlebens von Patient:innen mit Pankreas-karzinom und simultanen Lebermetastasen nach kombinierter Resektion von Primärtumor und Metastasen. Als primäre analytische Endpunkte werden das absolute Überleben nach 1 und 3 Jahren, sowie das mediane Gesamtüberleben definiert. Sekundäre Endpunkte umfassen den Vergleich des Überlebens mit Kontrollgruppen ohne Metastasen sowie mit nicht operativ behandelten Patientinnen und Patienten im Stadium IV. Zudem soll der Einfluss perioperativer Systemtherapien (präoperativ, postoperativ oder kombiniert) auf die Überlebensendpunkte untersucht werden. Weitere Analysen betreffen chirurgische Faktoren wie anatomische versus nicht-anatomische Leberresektionen. Zur Minimierung von Confounding-Effekten werden multivariate Analysen und Propensity-Score-Matching unter Berücksichtigung relevanter Patienten- und Tumorcharakteristika durchgeführt.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleMedizinischer Nutzen der zusätzlichen Resektion synchroner Lebermetastasen beim Pankreaskarzinomnone
dc.typeStudyThesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/13731-8
local.edoc.type-nameStudienarbeit

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