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2026-01Studienarbeit DOI: 10.25646/13595
A Study Using German Cancer Registry Data to Explore the Real-World Patient Characteristics, Treatment Patterns, and Clinical Outcomes in Advanced/Metastatic Gastroesophageal Adenocarcinoma in Germany
GIPAM GmbH
Die Adenokarzinome des distalen Magens, des proximalen Magens und des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) werden gemeinsam als gastroösophageales Adenokarzinom (GEA) bezeichnet. Das lokal fortgeschrittene oder metastasierte (mGEA) bleibt trotz bedeutender Fortschritte durch biomarkerbasierte und immunonkologische Therapiekombinationen eine schwerwiegende Erkrankung mit hoher Mortalität. In Europa besteht die Standard-Systemtherapie aus Platin-/Fluoropyrimidin-Dupletten als Chemotherapie-Grundlage, wobei zielgerichtete oder Immuntherapie-Partner entsprechend dem HER2-, PD-L1- (CPS), MSI/dMMR- und CLDN18.2-Status ausgewählt werden. Bei HER2-positiver Erkrankung sind Trastuzumab-basierte Regime der Standard, und Pembrolizumab + Trastuzumab + Chemotherapie ist von der EMA für Tumoren mit PD-L1 (CPS ≥ 1) zugelassen. Zanidatamab wird aktuell in der Phase-3-Studie HERIZON-GEA-01 untersucht. Erste klinische Daten zeigen eine vielversprechende Wirksamkeit und ein günstiges Sicherheitsprofil in Kombination mit Chemotherapie und Tislelizumab bei HER2-positivem mGEA. Zur Unterstützung kommender Zulassungs- und Versorgungsentscheidungen soll die vorliegende Studie eine robuste, Real World Evidence (RWE) Grundlage spezifisch für Deutschland schaffen. Ziel dieser Studie ist die Beschreibung von Behandlungsmustern, Charakteristika von Patient:innen und klinischer Ergebnisse bei mGEA in Deutschland. Analysiert werden die Anwendung und Kombination von systemischen Therapien, Strahlentherapien sowie multimodale Behandlungsansätze. Zudem werden Überlebenszeitanalysen und regionale Unterschiede untersucht. Die Analysen werden stratifiziert für drei vordefinierte Subgruppen berichtet: HER2-positiv, PD-L1 sowie Tumorlokalisation. Die beantragten Daten werden ausschließlich anonymisiert im Rahmen dieser nicht-interventionellen, retrospektiven Beobachtungsstudie für wissenschaftliche Analysen verwendet. Diese Studie wird keine vordefinierten Hypothesen testen, sondern auf deskriptive Weise die Charakteristika, Behandlungsmuster und klinischen Endpunkte von Patient:innen mit mGEA untersuchen. Dafür sind konkrete Forschungsziele definiert. Der Hauptstudie wird eine Machbarkeitsanalyse vorgeschaltet. Die Forschungsziele sind wie folgt definiert: Machbarkeitsanalyse: Bewertung der Eignung des ZfKD-Datensatzes zur Beantwortung der Studienziele durch Überprüfung der Vollständigkeit und Qualität zentraler Variablen zu Behandlungsmustern, klinischen Charakteristika der Patient:innen mit mGEA. Das primäre Forschungsziel dieser Studie ist die Beschreibung von Erstlinie- (1L) bis Drittlinie- (3L) Systemtherapiemustern in der realen Versorgung bei Patient:innen mit mGEA in Deutschland, stratifiziert nach durch Behandlungs-Proxy identifiziertem Biomarker-Status (HER2 und PD-L1) sowie nach Tumorlokalisation. Die folgenden Endpunkte werden analysiert: Anteil der Patient:innen, die eine Strahlentherapie erhalten, Anteil der Patient:innen, die spezifische systemische Therapeutika oder Kombinationen erhalten und Beschreibung der Therapiesequenzen und multimodalen Therapieansätze. Die beiden sekundären Forschungsziele sind (1) Die Beschreibung der Patientencharakteristika in der realen Versorgung bei Patient:innen mit mGEA in der 1L-Therapie in Deutschland, stratifiziert nach durch Behandlungs-Proxy identifiziertem Biomarker-Status (HER2 und PD-L1) sowie nach Tumorlokalisation; (2) Die Beschreibung klinischer Ergebnisse in der realen Versorgung, einschließlich Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) und realweltlichem progressionsfreiem Überleben (real-world Progression-Free Survival, rwPFS), bei Patient:innen mit mGEA in der 1L-Therapielinie in Deutschland, stratifiziert nach durch Behandlungs-Proxy identifiziertem Biomarker-Status (HER2 und PD-L1) sowie nach Tumorlokalisation. Die folgenden Endpunkte werden für die sekundären Forschungsziele analysiert: (1) Soziodemografische und klinische Merkmale zum Zeitpunkt der inzidenten mGEA-Diagnose; (2) OS nach inzidenter mGEA-Diagnose, OS nach Beginn einer systemischen Therapie, rwPFS nach Beginn einer systemischen Therapie.
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DOI
10.25646/13595
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