Alters-Perioden-Kohorten-Analyse der Inzidenz von Ovarialkarzinomen nach histologischem Subtyp in Deutschland, 1999–2022
Technische Universität München, Lehrstuhl für Epidemiologie
Wie haben Alters-, Perioden- und Geburtskohorteneffekte die Inzidenz des Ovarialkarzinoms insgesamt und nach histologischem Subtyp in Deutschland von 1999 bis 2022 beeinflusst?Das Ovarialkarzinom ist die tödlichste gynäkologische Krebserkrankung, dennoch liegen für Deutschland bislang nur begrenzte umfassende Analysen langfristiger Inzidenztrends vor. Bisher wurde keine Alters-Perioden-Kohorten-Analyse der Ovarialkarzinom-Inzidenz insgesamt und nach histologischem Subtyp durchgeführt. Unter Verwendung aggregierter Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) werden altersspezifische und altersstandardisierte Inzidenzraten berechnet, zeitliche Trends analysiert und Unterschiede zwischen Geburtskohorten identifiziert.Die Ergebnisse sollen zu einem besseren Verständnis der Veränderungen in der Epidemiologie des Ovarialkarzinoms beitragen und können als Grundlage für zukünftige Präventions- und Früherkennungsstrategien dienen. Die angeforderten Daten werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Forschungszwecken im Rahmen der Masterarbeit verwendet.
Forschungsziele:
1. Untersuchung der Alters-, Perioden- und Kohorteneffekte auf die Inzidenz des Ovarialkarzinoms in Deutschland im Zeitraum 1999–2022.
2. Bewertung des Beitrags von Alters-, Perioden- und Geburtskohorteneffekten zu den Inzidenztrends des Ovarialkarzinoms insgesamt sowie nach histologischem Subtyp.
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