Bundesweite Vergleichskohorte fuer IDH-mutierte diffuse Gliome (ISI-Referenzkohorte)
Universitätsklinikum Essen (AöR), Klinik für Neurologie, Klinische Neuroonkologie
Beantragt werden bundesweite klinische Krebsregisterdaten zur Bildung einer nationalen
Vergleichskohorte für erwachsene Patientinnen und Patienten mit IDH-mutiertem diffusem Gliom. Die
Kohorte dient als externe Referenz für das multizentrische, retrospektive Registerprojekt „Imaging and
Survival in IDH-Mutated Gliomas (ISI)". Untersucht werden Verteilung von Alter, Geschlecht, Entität
und WHO-Grad, Operations- und Residualstatus, Einsatz und Sequenz von Strahlentherapie und
systemischer Therapie sowie Progressionsereignisse und Überleben. Die Therapieoptionen haben sich im Verlauf dramatisch verändert, insbesondere mit dem Einzug von IDH-Inhibitoren. Wir würden gerne herausfinden, welche Risikofaktoren für das Therapieansprechen eine Rolle spielen. Beantragt werden nur die für diese Fragestellung erforderlichen klinischen Einzelfalldaten für die Diagnosejahre 2020 bis 2023.
Ziel ist die Etablierung einer bundesweiten klinischen Referenzkohorte für erwachsene IDH-mutierte
diffuse Gliome, um die Repräsentativität der multizentrischen ISI-Kohorte zu prüfen und
Unterschiede in Patientenmerkmalen, Erstlinientherapien, Progressionsmustern und
Überlebensendpunkten zu quantifizieren. Analytische Endpunkte sind insbesondere Overall Survival,
Zeit bis zum Folgeereignis sowie Zeit bis zum Beginn adjuvanter Therapien nach Entität und
WHO-Grad.
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