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2026-09-23Zeitschriftenartikel DOI: 10.25646/14388
Unfälle am Arbeitsplatz bei Erwerbstätigen in Deutschland – Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024
Rommel, Alexander
Kuhnert, Ronny
Saß, Anke-Christine
Hintergrund: Unfälle am Arbeitsplatz können Verletzungen, gesundheitliche Versorgung, Arbeitsunfähigkeit und langfristige Folgen nach sich ziehen. Bevölkerungsbefragungen ergänzen die Statistik zu meldepflichtigen Arbeitsunfällen, u. a. indem auch leichtere Unfälle am Arbeitsplatz miterfasst werden. Methode: Ausgewertet wurde das Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024. Eingeschränkt auf den letzten medizinisch versorgten Unfall beschreibt der Indikator das Vorliegen eines Unfalls am Arbeitsplatz in der erwerbstätigen Bevölkerung zwischen 18 und 70 Jahren. Ergebnisse: Bezogen auf den letzten Unfall erleiden 2,4 % der erwerbstätigen Personen innerhalb von 12 Monaten einen Unfall am Arbeitsplatz. Männer sind stärker betroffen als Frauen. Unfälle am Arbeitsplatz sind häufiger bei jungen Männern und Männern mit niedriger Bildung. Schlussfolgerungen: Bevölkerungsbefragungen enthalten auch leichte unfallbedingte Verletzungen und können wichtige Ansatzpunkte für die Unfallprävention aufzeigen. Die Vermeidung von Unfällen am Arbeitsplatz sollte v. a. in Berufen ansetzen, die häufig von jüngeren Männern und sozioökonomisch schlechter gestellten Personen ausgeübt werden, z. B. in manuellen und einfachen Dienstleistungsberufen.
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10.25646/14388
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