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2026-10Studienarbeit DOI: 10.25646/14587
Histologiespezifische Inzidenz, Stadienverteilung und regionale Unterschiede der Krebserkrankungen des Ösophagus und des ösophagogastrischen Übergangs in Deutschland, 1999–2024
Klinikum Nürnberg, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Krebserkrankungen des Ösophagus (ICD-10: C15) und des ösophagogastrischen Übergangs (C16.0) umfassen zwei ätiologisch grundverschiedene Hauptformen: Plattenepithelkarzinome, die überwiegend mit Tabak- und Alkoholkonsum assoziiert sind, und Adenokarzinome, die mit Adipositas, Refluxkrankheit und Barrett-Metaplasie in Verbindung stehen. Für Deutschland liegen bundesweite Angaben zu Inzidenz und Überleben dieser Erkrankungen für den Zeitraum 2019–2022 vor; histologiespezifische Langzeittrends wurden bislang nur für ein einzelnes Bundesland untersucht. Eine bundesweite Betrachtung regionaler Unterschiede fehlt. Ziel des Vorhabens ist es, die altersstandardisierte Inzidenz beider histologischer Hauptformen für den gesamten verfügbaren Zeitraum nach Alter, Geschlecht, Lokalisation und Bundesland darzustellen, die Stadienverteilung bei Erstdiagnose zu beschreiben und zu prüfen, ob sich die regionalen Muster zwischen den beiden Formen unterscheiden. Da beide Formen denselben Meldewegen unterliegen, erlaubt ihr Vergleich zugleich eine Abgrenzung ätiologisch bedingter von erfassungsbedingten regionalen Unterschieden. Ergänzend wird untersucht, in welchem Ausmaß beobachtete Inzidenzverläufe durch Veränderungen der Bevölkerungsstruktur mitbestimmt werden. Die Ergebnisse sollen in einer internationalen Fachzeitschrift mit Peer-Review veröffentlicht werden.
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10.25646/14587
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