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2022Zeitschriftenartikel
Der Zusammenhang der regionalen sozioökonomischen Deprivation mit dem Stadium bei Krebsdiagnose auf Landkreisebene in Deutschland
dc.contributor.authorMedizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
dc.date.accessioned2022-03-10T09:10:22Z
dc.date.available2022-03-10T09:10:22Z
dc.date.issued2022none
dc.identifier.urihttp://edoc.rki.de/176904/9480
dc.description.abstractUm näher beschreiben zu können, ob es Hinweise auf einen Zusammenhang der regionalen sozioökonomischen Deprivation mit Verzögerungen bei der Früherkennung gibt, soll in einer Sekundärdatenanalyse der Zusammenhang der sozioökonomischen Deprivation mit dem Stadium bei Diagnose von Krebserkrankungen unter Berücksichtigung regionaler Confounder auf Ebene der Landkreise untersucht werden. Es soll die Frage beantwortet werden: "Ist die sozioökonomische Deprivation auf der Ebene von Landkreisen mit dem Stadium bei Diagnose assoziiert?" Das geplante Studiendesign ist eine ökologische Studie. Es sollen alle Fälle mit primären bösartigen Neubildungen an genau bezeichneten Lokalisationen (ICD-10, Kapitel C00-C75) eingeschlossen werden, für die eine Definition des kondensierten Stadiums nach Empfehlung des European Network of Cancer Registries (ENCR) vorhanden ist (Berrino et al. 2002). Nicht-melanotischer Hautkrebs (C44) und Tumoren des Auges und des ZNS (C69-72) werden ausgeschlossen, da für diese Typen keine Definition des kondensierten Stadium vorliegt. Diese Lokalisationen sollen für den Zeitraum 2010-2014 und für alle Altersgruppen ab 18 Jahren eingeschlossen werden. Die Exposition wird anhand des German Index of Socioeconomic Deprivation (GISD) des Jahres 2012 operationalisiert. Mögliche Confounder auf Kreisebene werden von der INKAR Datenbank abgerufen. Alle Regionaldaten sollen über den Kreisschlüssel verlinkt werden. Das Outcome, Stadium bei Diagnose, wird für jeden Tumortyp nach der Empfehlung des European Network of Cancer Registries in ein kondensiertes, binäres Stadium (lokal/fortgeschritten) umgewandelt. Als statistische Analysemethode ist eine multivariable logistische Mehrebenen-Regressionsanalyse geplant. Fehlende Werte werden durch multiple Imputation adressiert.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherRobert Koch-Institut
dc.relation.isreferencedbyJaehn, P., Bergholz, A. and Holmberg, C. (2022), Regional inequalities of tumour size at diagnosis in Germany: An ecological study in eight federal states. Int. J. Cancer. Accepted Author Manuscript. https://doi.org/10.1002/ijc.34185
dc.relation.isreferencedbyhttps://doi.org/10.1002/ijc.34185
dc.subjectKrebsregisterdatenger
dc.subjectbevölkerungsbezogenger
dc.subjectregionale sozioökonomische Deprivationger
dc.subjectökologische Studieger
dc.subject.ddc610 Medizin und Gesundheitnone
dc.titleDer Zusammenhang der regionalen sozioökonomischen Deprivation mit dem Stadium bei Krebsdiagnose auf Landkreisebene in Deutschlandnone
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0257-176904/9480-8
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.universityMedizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Fehrbelliner Straße 38, 16816 Neuruppinnone

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